"The Me You Can't See": Darum ist Prinz Harry die Serie so wichtig

In der neuen Doku-Serie "The Me You Can't See" gibt Prinz Harry tiefe Einblicke in sein Seelenleben. Regisseurin Dawn Porter erzählt, warum es dazu gekommen ist.
| (wue/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Prinz Harry im Jahr 2019 in London
Prinz Harry im Jahr 2019 in London © Mr Pics/Shutterstock.com

In der neuen Doku-Serie "The Me You Can't See" von Prinz Harry (36) und US-Talklegende Oprah Winfrey (67) dreht sich bei Apple TV+ alles um Themen wie geistige Gesundheit und psychische Probleme. Harry berichtet darin unter anderem in einer Live-Therapiesitzung aus seinem Seelenleben. Die Filmemacherin Dawn Porter, die zusammen mit Asif Kapadia als Regisseurin und Executive Producer an dem Projekt beteiligt war, erklärt im Gespräch mit der Zeitschrift "Town & Country" unter anderem, warum den beiden die Serie so wichtig ist.

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

"Sehr persönliche und tiefe Gefühle"

"Sowohl Oprah als auch Prinz Harry hatten sehr persönliche und tiefe Gefühle, wenn es darum geht, Gespräche über psychische Gesundheit und Wohlbefinden von ihrem Stigma zu befreien", erklärt Porter. Deshalb seien beide auch sehr involviert gewesen. Harry habe sich sogar freiwillig für die Therapiesitzung gemeldet.

Im Produktionsteam habe man sich gedacht: "Nun, wir haben die Möglichkeit, diese [Therapie] zu filmen und vielleicht ist dies etwas, das manchen Menschen helfen kann, vielleicht aber auch nicht." Die Idee dahinter sei, dass man nicht einfach ein Kästchen ankreuze und fertig sei, sondern immer weiter an psychischem Wohlbefinden arbeiten müsse. Dass Prinz Harry sich dafür freiwillig gemeldet habe, sei eine großartige Gelegenheit gewesen, um dies zu verdeutlichen.

Erst Herzogin Meghan half ihm

Harry berichtet in der Sitzung unter anderem über seine Panik bei Flügen zurück nach London. Er spricht etwa über eine in ihm aufkeimende Angst, wenn er sich im Landeanflug auf seine Heimatstadt befand. Seine Probleme hätten jedoch schon in Kindeszeiten begonnen. Nach dem Tod seiner Mutter, Prinzessin Diana (1961-1997), habe sich sein Zustand deutlich verschlechtert. Er sei generell nicht in einer Umgebung aufgewachsen, die offen mit solchen Themen umgegangen sei. Erst Herzogin Meghan (39), seine heutige Ehefrau, hätte ihm geholfen, wirklich offen damit umzugehen.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren