Stellte Queen Elizabeth ihrem Enkel Prinz Harry ein Ultimatum?
Prinz Harry (41) hat die Royal Family offenbar nicht leichtfertig verlassen. Das zumindest legt ein neues Insider-Buch des britischen Königshauskenners Hugo Vickers nahe. In dem Werk mit dem schlichten Titel "Queen Elizabeth II." geht es um die entscheidenden Momente des Megxits, also des letztendlichen Abschieds aus dem Königshaus von Prinz Harry und Herzogin Meghan (44) Anfang 2020.
Kein Spielraum für Prinz Harry
In seinem Buch zeichnet Vickers nach, wie Harry nach dem Rückzug des Paares nach Kanada Ende 2019 eigentlich auf eine Aussprache mit der Königin gehofft hatte. Was er sich vorstellte, war kein kompletter Bruch mit seiner royalen Familie und den Aufgaben und Tätigkeiten als arbeitendes Mitglied des Königshauses, sondern eine Art Mittelweg: finanziell unabhängig, aber weiterhin gelegentlich im Dienst der Krone.
Um zu klären, ob ein solches Modell überhaupt denkbar sei, versammelten sich laut Vickers Anfang 2020 die drei Privatsekretäre des Königshauses - Sir Edward Young, Sir Clive Alderton und Simon Case - in Sandringham und erarbeiteten einen Vorschlag. Harry reiste zu dem Treffen an und erhielt eine eindeutige Antwort: "Er fuhr nach Sandringham und wurde vor die Wahl gestellt: entweder ganz drin oder ganz draußen. Er kehrte nach Kanada zurück - widerwillig draußen", schreibt Vickers laut "Page Six" in seinem Buch. Eine Zwischenlösung war offenbar nicht möglich.
Der Abschied und seine Folgen
Im Januar 2020 verkündeten Harry und Meghan schließlich offiziell, sich als arbeitende Royals zurückzuziehen. Drei Monate später siedelten sie dauerhaft nach Kalifornien über - und ließen das Frogmore Cottage zurück, das ihnen die Queen einst geschenkt hatte. Als Harry 2023 seine kontroversen Memoiren "Reserve" veröffentlichte, wurden die beiden aufgefordert, das Cottage zu räumen. Aus ihrer Wahlheimat Kalifornien sind sie bislang nicht nach England zurückgekehrt. Besonders das Verhältnis zu Thronfolger und Bruder Prinz William (43) gilt als zerrüttet.
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