Stefan Mross werkelt an "Immer wieder sonntags"-Fortsetzung: "Wir kämpfen"

Am Sonntag, dem 6. September, verabschiedet sich "Immer wieder sonntags" aus dem ARD-Programm. Das Musik-Format wurde nach mehr als 30 Jahren eingestellt – ein echter Schock für Fans und den langjährigen Gastgeber Stefan Mross. Doch ist das letzte Wort tatsächlich schon gesprochen? Verschiedene Quellen machen jetzt Hoffnung auf eine potenzielle Fortsetzung.
Sven Geißelhardt
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Eva Meeks
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Stefan Mross bedauert das Ende von "Immer wieder sonntags" sehr.
Stefan Mross bedauert das Ende von "Immer wieder sonntags" sehr. © imago/Bildagentur Monn

Für Stefan Mross (50) dürfte Sonntag, der 6. September 2026, ein Datum bleiben, das ihm stets einen kleinen Stich versetzt. Mit der letzten Ausgabe von "Immer wieder sonntags" endet eine Fernsehära, die der Musiker 22 Jahre lang mitgestaltet hat. Emotional nimmt er Abschied von seiner geliebten Sendung – doch macht er auch Andeutungen, die so manchem Fan Hoffnung schenken dürften.

Stefan Mross stellt klar: "Wir kämpfen im Hintergrund"

Seit 2005 führt Stefan Mross durch "Immer wieder sonntags" und macht aus seiner aktuellen Wehmut kein Geheimnis. In einem emotionalen Abschiedsbrief in der "Funk Uhr" schreibt er: "Wo ist bloß die Zeit geblieben? Aus einer Fernsehsendung wurde für mich ein Stück Zuhause. Ein Ort, an dem gelacht, gefeiert, musiziert und manchmal auch gemeinsam geschwiegen wurde."

Ehrlich gibt Stefan Mross zu: "Natürlich mischt sich in diese Zeilen auch ein wenig Wehmut. Abschiede fallen nie leicht." Doch in solchen Momenten denke er gerne an einen Satz zurück, den seine geliebte Mutter zu sagen pflegte: "Bua, wenn sich eine Tür schließt, geht eine andere auf." Worte, die ihn sein Leben lang geprägt haben – weshalb er heute "nicht nur zurück, sondern auch nach vorne" schaue.

In 22 Jahren durfte Stefan Mross (re.) zahlreiche Show-Größen bei "Immer wieder sonntags" willkommen heißen. Hier performte er mit Jürgen Drews.
In 22 Jahren durfte Stefan Mross (re.) zahlreiche Show-Größen bei "Immer wieder sonntags" willkommen heißen. Hier performte er mit Jürgen Drews. © imago/Hofer

Sein Optimismus habe ihn noch nicht verlassen, wie Stefan Mross im Gespräch mit "Das Neue Blatt" betont. Natürlich werden ihm seine Kollegen und die besondere Atmosphäre fehlen. "Aber so weit denke ich noch gar nicht, weil ich ein unglaublicher Optimist bin", stellt er klar. Mross hoffe noch immer auf eine Fortsetzung: "Wir kämpfen im Hintergrund alle dafür, dass es im nächsten Jahr vielleicht doch in irgendeiner Form weitergehen kann. Es wäre einfach unglaublich schade, wenn diese Sendung verschwinden würde."

Europa-Park-Betreiber zur AZ: "Grundsätzlich offen für Gespräche"

Auch für die Betreiber des Europa-Parks war die Absetzung überraschend gekommen, wie sie der AZ erzählten: "Wir hätten die Sendung sehr gerne auch in Zukunft als Gastgeber weiter begleitet." Man schwärmte vor allem vom Moderator der Show: "Die Beziehung zu Stefan Mross war vom ersten Tag der Zusammenarbeit an hervorragend."

Der Europa-Park in Rust war bis zuletzt die Kulisse von "Immer wieder sonntags".
Der Europa-Park in Rust war bis zuletzt die Kulisse von "Immer wieder sonntags". © dpa/Philipp von Ditfurth

Eine Fortsetzung auf ihrem Gelände sei daher für Betreiberfamilie Mack nicht ausgeschlossen: "Wir sind grundsätzlich offen für Gespräche und befinden uns bereits in Kontakt mit verschiedenen Parteien."

"Immer wieder sonntags" auf Privatsender? RTL und Sat.1 äußern sich

Aber welcher Sender könnte "Immer wieder sonntags" ab nächstem Jahr in sein Programm aufnehmen? Wie Stefan Mross bereits verkündet hat, gibt es Überlegungen, das Format in der Saison 2027 bei der Konkurrenz von den Privaten zu senden. Die AZ hatte hierzu Sat.1 und RTL angefragt.

RTL will sich zu möglichen Verhandlungen nicht äußern. Ein Sprecher teilte vor wenigen Wochen mit: "Grundsätzlich kommentieren wir mögliche Gespräche oder Spekulationen zu Personalien und Projekten nicht." Sat.1 zeigte sich dabei etwas offener und richtete der AZ aus: "Wir begrüßen Stefan Mross immer wieder gerne als Gast in unseren Unterhaltungsprogrammen. Das war schon immer so." Was tatsächlich daraus wird? Das zeigt sich wohl erst im nächsten Jahr.

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