Stefan Mross bei "Masked Singer" enttarnt - Rategast war sicher, dass es "kein Sänger" ist
"Ich weiß ja selber nicht, was ich sage, wenn ich was sage - es passiert einfach so", gab Verona Pooth lachend zu. Aber ab und zu hat es halt doch Hand und Fuß: In der zweiten Show von "The Masked Singer" (ProSieben) landete die Entertainment-Ikone einen Volltreffer. "Du bist Prince Damien. Ich habe dich entlarvt. Gib es zu!", sagte sie der Maske "Perla" auf den wunderschönen, perlmuttigen Kopf zu - und hatte recht!
Dafür war sie bei "Hippo Jones" wie vor den Kopf gestoßen, als der sein wahres Ich enthüllte. "Nein! Wahnsinn, das gibt's doch gar nicht", stöhnte Verona völlig überrascht.
Vom kompletten Rateteam ungeahnt verbarg sich kein Geringerer als der volkstümliche Moderator und Sänger Stefan Mross im Kostüm den abenteuerlichen Hippos. Peinlich für Michi Beck, denn der Rategast von den Fantastischen Vier hatte "Hippo Jones" nach seinem Auftritt noch attestiert, "kein Sänger" zu sein. Naja, knapp daneben. Mross, der zuletzt mit der ARD-Sendung "Immer wieder sonntags" abgesetzt wurde, hat bislang ja "nur" 23 Alben eingeblasen und gesungen, zwölf mehr als die Fantastischen Vier.
Michi schüttete nach der Enttarnung Asche über sein Haupt: "Jetzt habe ich ihm aber Unrecht getan, von wegen er kann nicht singen."
Der Erdbär "hat Stofftier-Potenzial"
Die Premiere des neuen "The Masked Singer" - mehr Masken, mehr Enttarnungen, vier Wochen lang Quadrelle und pro Vorrundenshow zwei Demaskierungen - hatte bei Fans viel Kritik und überschaubare Quoten hervorgerufen. Nach Show 2 muss man aber sagen: Es ist um jeden der Promis schade, der so früh gehen muss.
Diesmal gingen gleich vier an den Start, die zu absoluten Publikumslieblingen taugten:
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Erdbär: Da wurde schon geseufzt, als das putzige Plüschfrüchtchen letzte Woche für diesmal angekündigt wurde. "Das hat Stofftier-Potenzial", stellten viele Fans fest. Und das Erdbärchen erfüllte die Hoffnungen. Und nicht nur, weil Moderator Matthias Opdenhövel fröhlich-frisch feststellte: "Du bist so süß - du riechst sogar nach Strawberry Margarita." Erdbär sang unter dem Showmotto "Magic Movie Nights" "Mamma Mia" von ABBA. Danach legte sich Verona Pooth früh fest und vermutete Daniela Katzenberger im Kostüm.
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Mr. Mic: Das wandelnde Shaver-Mikro in coolem Silber und latenter Darth-Vader-Anmutung grüßte Opdenhövel markig mit "Ich bin dein Vater". Viel mehr Deutsch kann Mr. Mic nicht - aber singen wie ein Weltmeister. Sein "You Say Nothing At All" von Ronan Keating aus "Notting Hill" klang, als sänge Mr. Keating persönlich. "Der hat ordentlich auf den Putz gehauen", erkannte Verona. Die Rate-Jungs vermuten ein Mitglied der Kelly Family im Kostüm, Verona schlug den libanesisch-britischen Sänger Mika vor.
Beider Identitäten blieben geheim, denn beide erreichten das Halbfinale.
"Perla" rührt Verona Pooth zu Tränen
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Hippo Jones: War das ein süddeutscher oder österreichischer Dialekt, der da im schwungvollen "Pulp Fiction"-Medley von Hippo Jones durchdrang? "Der klingt wie Arnold Schwarzenegger", meinte Michi Beck. Verona versteifte sich zügig auf den Schauspieler, Autor, Hörbuchsprecher Max Moor. Aber selbst sie kann ja nicht immer recht haben. Saalpublikum und Ratecrew vergaben ihre Stimmen - und dann war für Hippo Jones, alias Stefan Mross das Abenteuer auch schon zu Ende. "Ein Bayer muss Englisch singen? Leck mich fett! Aber es hat Spaß gemacht", verabschiedete sich der gerade verabschiedete "Immer wieder sonntags"-Moderator.
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Perla: Keine funkelte schöner und keine sang stimmgewaltiger als sie. Nur: Sie war keine Sie, sondern - erst beim Gesang zu erkennen - ein Er. Kein Wunder, dass Verona Pooth nach dem ersten Auftritt (Whitney Houston, "I Have Nothing", aus "Bodyguard") schnell auf Conchita Wurst kam. "Es war so schön", seufzte Verona, zu Tränen gerührt. Michi Beck fiel zwar "Das war Königsklasse" ein, aber kein Name eines Verdächtigen. In der zweiten Runde schied Perla dann im Showdown gegen das Erdbärchen aus. Kurz vor der Demaskierung fiel bei Verona Pooth der Groschen: Sie ordnete den Hinweis "Frosch" richtig ein: Prince Damien, Sieger der 13. DSDS-Staffel und der 14. Ausgabe des Dschungelcamps, hatte im Disney-Film "Sing" einem Frosch die Stimme geliehen. "'The Masked Singer' war ein mega Abenteuer", bedankte sich Prince Damien.
In der kommenden Woche geht es mit dem Motto "Stadionhymnen" und vier neuen Masken weiter. Dann treten "P.S.", "Cosma", "Yeti Cat" und "Luigi Eishörnchen" um die Gunst des Saalpublikums an.
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