Sky du Mont stellt sich schützend vor Thomas Gottschalk: "Finde es schändlich"

Die Kritik an Thomas Gottschalk konnte Tom Gerhardt nicht nachvollziehen – in der Abendzeitung nahm er ihn unmissverständlich in Schutz. Eine Geste, die auch Sky du Mont nicht entgangen ist. Der Schauspieler bedankt sich bei dem "Hausmeister Krause"-Star und teilt seine ganz eigenen Ansichten zu Thomas Gottschalk.
Eva Meeks
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Tom Gerhardt nahm Thomas Gottschalk öffentlich in Schutz. Das rechnet ihm Sky du Mont hoch an.
Tom Gerhardt nahm Thomas Gottschalk öffentlich in Schutz. Das rechnet ihm Sky du Mont hoch an. © imago/Eibner/BildagenturMonn/FutureImage

So sieht echte Rückendeckung aus! Nachdem Thomas Gottschalk (76) in der Kino-Doku "Was haben wir gelacht" ins Visier genommen wurde, hat sich Tom Gerhardt (68) in der Abendzeitung schützend vor ihn gestellt. Mit seinen Worten scheint der "Hausmeister Krause"-Star so manchem aus der Seele gesprochen zu haben – denn jetzt meldet sich auch Sky du Mont (79) zu Wort und positioniert sich ganz deutlich.

Nach Kritik: Tom Gerhardt nahm Thomas Gottschalk in Schutz

Über den Film "Was haben wir gelacht" sagte Tom Gerhardt kürzlich in der Abendzeitung: "Die Kreuzritterinnen der Moral" hätten Thomas Gottschalk "nach Jahrzehnten Entsetzliches vorgeworfen": "Er hat sage und schreibe Frauen ans Knie und an die Schulter gefasst. Die offensichtliche Folge: lebenslange Traumata", so Gerhardt süffisant.

Von den Protagonistinnen des Films, zu denen unter anderem Hella von Sinnen (67) und Esther Schweins (56) zählen, wollte der 68-Jährige wissen: "Ich frage euch, selbst ernannte Staatsanwältinnen: Konntet ihr keinen Besseren finden, um zu beweisen, dass ein düsteres Patriarchat Deutschland fest im Griff hatte und noch hat?"

Maren Kroymann, Gaby Köster, Bettina Böttinger, Hella von Sinnen und Esther Schweins bei der Premiere von "Was haben wir gelacht". Tom Gerhardt kritisierte den Film in der AZ scharf.
Maren Kroymann, Gaby Köster, Bettina Böttinger, Hella von Sinnen und Esther Schweins bei der Premiere von "Was haben wir gelacht". Tom Gerhardt kritisierte den Film in der AZ scharf. © imago/Horst Galuschka

"Also Klaus Kinski hätte mir als Angeklagter mehr Sinn gemacht und wäre bestimmt auch gerne und unterhaltsam in die Diskussion gestiegen", meinte Gerhardt weiter. "Aber, ach, er ist nicht mehr unter uns. Da arbeitet man sich lieber an dem bald 80-jährigen 'Sunnyboy' Gottschalk ab, bei dem man ja aufgrund ernster Krankheit nicht viel Gegenwehr befürchten muss. Ach, wie mutig auch. Und natürlich schlagzeilenträchtig."

1994 auf der "Wetten, dass..?"-Couch: Thomas Gottschalk und Tom Gerhardt. Die Vorwürfe gegen den krebskranken Gottschalk wollte Gerhardt nicht unkommentiert lassen.
1994 auf der "Wetten, dass..?"-Couch: Thomas Gottschalk und Tom Gerhardt. Die Vorwürfe gegen den krebskranken Gottschalk wollte Gerhardt nicht unkommentiert lassen. © imago/teutopress

Sky du Mont stellt klar: Gottschalk ist "ein wirklich guter Mensch"

Nun schaltet sich ein weiterer Promi in die Debatte ein. Unter einem Instagram-Beitrag, in dem das Abendzeitung-Interview von Tom Gerhardt zitiert wurde, kommentiert Sky du Mont: "Leider sind wir beide uns nie begegnet, aber ich danke Ihnen/Dir für deine Worte über Thomas Gottschalk."

Sky du Mont bedankt sich auf Instagram bei Tom Gerhardt, nachdem dieser Thomas Gottschalk verteidigt hatte.
Sky du Mont bedankt sich auf Instagram bei Tom Gerhardt, nachdem dieser Thomas Gottschalk verteidigt hatte. © imago/Sven Simon

Den Schauspieler scheint das Thema offenbar auch beschäftigt zu haben: "Thomas ist ein Kumpel, großzügig und ein wirklich guter Mensch", schreibt Sky du Mont über das "Wetten, dass..?"-Urgestein. "Ich kenne ihn seit vielen Jahren und ich finde es schändlich, ihn jetzt abzuwerten. Vor 20 Jahren hat die Presse ihn hofiert – und jetzt?! Das hat er nicht verdient."

Gespaltene Meinungen: So reagiert das Netz auf Gottschalk-Debatte

Natürlich ist Sky du Mont nicht der einzige Nutzer, der sich unter dem Beitrag zu Wort meldet. Ein Fan schreibt: "Sky, Thomas, Tom... sie alle gehören noch einer respektablen Riege an Personen aus der Öffentlichkeit an. Sie ahnen nicht, wie gut es tut, dass sich Menschen wie Sie ebenfalls gegen diesen Wahnsinn da draußen stemmen."

Eine weitere Nutzerin gibt allerdings zu bedenken: "Eine schwere Erkrankung verdient Mitgefühl. Sie ist aber kein nachträglich ausgestellter Persilschein für früheres Verhalten. Alter ist kein Freibrief für Grenzüberschreitungen. Prominenz ist kein Anspruch auf weibliche Nachsicht." Es scheint, als würden sich bei diesem Thema die Geister weiterhin scheiden.

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