Gil Ofarim im Dschungelcamp: Promis missbilligen seinen RTL-Vertrag
Gefallene Stars, Reality-TV-Sternchen, berühmte Ex-Frauen – im Dschungelcamp wird stets mit einer bunten Promi-Mischung aufgefahren. Dass heuer auch Gil Ofarim (43) das Trash-Format aufmischen will, sorgt bei Ex-Teilnehmerin Micaela Schäfer (42) für eine gewisse Mini-Vorfreude. Moderator Jochen Schropp (47) hingegen äußert sich in der AZ etwas skeptischer.
Micaela Schäfer über Gil Ofarim: "Hat keinen guten Start im Camp"
Im Oktober 2021 löste Gil Ofarim einen Skandal aus, als er einem Hotelmitarbeiter fälschlicherweise Antisemitismus vorwarf. Bei einem Gerichtsprozess 2023 gab er schließlich zu, gelogen zu haben. RTL gibt ihm nun mit der Verpflichtung für "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" die Chance auf einen medialen Neustart.
Das freut auch Micaela Schäfer. Das Model war 2012 selbst Kandidatin der Show und weiß, was auf Promis wie Gil Ofarim zukommt. "Ich glaube, er hat keinen guten Start im Camp", sagt sie zur AZ. "Daher bin ich neugierig darauf, wie er sich schlägt und ob er sich auch mal eindeutig zu seinem Skandal äußern wird und nicht immer nur drumherum redet."

Jochen Schropp: "Wie viel Wahrheit kann man von ihm noch erwarten?"
Gespannt auf den Auftritt von Gil Ofarim ist auch Jochen Schropp. Als Moderator von "Promi Big Brother" weiß er ganz genau, worauf es im Trash-TV ankommt. "Ich glaube, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Deswegen will man die Menschen dort sehen, damit sie ihre wahren Geschichten erzählen", erklärt er im Gespräch mit der AZ.

Bei der Causa Ofarim ist sich der 47-Jährige allerdings unschlüssig, ob man nach dem Skandal den Aussagen des Sängers noch Glauben schenken kann. "Die Frage ist: Wie viel Wahrheit kann man von ihm noch erwarten? Ich bin sehr gespannt darauf." Jochen Schropp zufolge seien "schon ganz andere Personalien" im Dschungelcamp aufgeschlagen – wie etwa Ingrid van Bergen (Verurteilung wegen Totschlags) und Arno Funke (Verurteilung wegen räuberischer Erpressung). Daher lautet sein Fazit: "Ich bin keiner, der sein RTL-Abo kündigt, nur weil Gil Ofarim dabei ist."
Julian F.M. Stoeckel: "Ein paar zu viele Reality-Stars dabei"
Für Julian F.M. Stoeckel (38), der 2014 im australischen Busch um die Dschungelkrone gekämpft hatte, ist weniger Ofarim das Problem des Casts – der Entertainer schimpft in der AZ vor allem über Reality-Sternchen: "Ich finde den Cast in der jetzigen Konstellation gut, allerdings sind für meinen Geschmack ein paar zu viele Reality-Stars dabei, auf die ich verzichten könnte", sagt er zur AZ. "Die bringen für mich nicht den Witz oder den Unterhaltungswert rein! Aber wenn die Mehrzahl Menschen aus dem künstlerischen Bereich sind, gehen die Reality-Stars ein bisschen unter und dann stört es mich nicht ganz so sehr."

Ex-Camper Matthias Mangiapane: "Versucht nicht, euch zu verstellen"
Für Matthias Mangiapane (42) dürfte das Dschungelcamp 2026 ganz besonders werden, denn sein Ehemann Hubert Fella (57) ist mit von der Partie.

Für seinen Liebsten und die restlichen Kandidaten hat der TV-Star einen wertvollen Tipp: "Ich würde jedem, der dort einzieht, raten: Versucht nicht, euch zu verstellen, denn das wird nicht lange anhalten. Einen Menschen zu spielen, der man nicht ist, das hält man nicht lange durch.

Diesen Rat sollte vor allem Gil Ofarim beherzigen. Ob der Skandal-VIP mit seiner Teilnahme an "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" für massive Kritik oder Begeisterung sorgen wird, bleibt abzuwarten.
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