Skandal bei QVC: Mitarbeiterin beschimpft Sam Dylan homophob - so reagiert der Sender

Eine Mitarbeiterin von QVC ist bei einem Telefonat mit TV-Star Sam Dylan ausgerastet und hat ihn homophob beschimpft. Für die Aktion kassiert der Homeshopping-Sender einen Shitstorm im Netz. Wie reagiert QVC auf den Vorfall?
| Sven Geißelhardt
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Sam Dylan wollte ein Produkt bei QVC bestellen und kassierte von einer Mitarbeiterin einen homophoben Spruch. Der Homeshopping-Sender hat auf den Vorfall reagiert.
Sam Dylan wollte ein Produkt bei QVC bestellen und kassierte von einer Mitarbeiterin einen homophoben Spruch. Der Homeshopping-Sender hat auf den Vorfall reagiert. © BrauerPhotos / B.Engel

Sam Dylan ist schockiert. Der TV-Star, unter anderem bekannt aus "Prince Charming" und "Die große Dschungelshow", wurde am Sonntagabend von einer Callcenter-Mitarbeiterin des Senders QVC wüst beschimpft, als er sich ein Produkt bestellen wollte. Eine harmlose Frage hatte die Frau am Telefon offenbar zum Ausrasten gebracht. Der Homeshopping-Sender hat mittlerweile reagiert.

Homophober Ausraster von QVC-Mitarbeiterin: Sender entschuldigt sich

Eine Mitarbeiterin des Senders hatte Sam Dylan "empfohlen", sich das Produkt, welches er kaufen wollte, rektal einzuführen. Fans des TV-Stars sind vom homophoben Spruch geschockt, reagieren mit einem Shitstorm und rufen zu einem Boykott von QVC auf. Auf Instagram hinterlassen sie Kommentare wie "Nie wieder QVC", "wie armselig" und "ihr solltet eure Mitarbeiter mal schulen".

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Der Homeshopping-Sender hat mittlerweile auf die Anschuldigungen reagiert und Sam Dylan eine Entschuldigung geschickt. "Lieber Sam, wir möchten uns bei dir für die inakzeptable Gesprächssituation mit unserem Kundenservice entschuldigen. Grundsätzlich entspricht respektloses und beleidigendes Verhalten nicht unseren Unternehmenswerten und wird bei QVC nicht geduldet. [...] Bitte sei versichert, dass wir intern diese Angelegenheit bereits sehr intensiv prüfen", schreibt QVC in dem Statement.

QVC-Mitarbeiterin beschimpft Sam Dylan: Was ist passiert?

In seiner Instagram-Story hatte Sam Dylan den Vorfall am Montag öffentlich gemacht. Vor dem Anruf zeigte er sich noch begeistert von einem Koffein-Haarspray, das bei QVC präsentiert wurde. Seinen Fans stellte er daraufhin die Frage, ob er das Produkt auch für sein Gesicht verwenden könne: "Weil nur Haarspray ist mir dann 49 Euro zu teuer. Wenn es fürs Gesicht ist, würde ich mir es auch noch gerne bestellen. Ich denke, ich frage mal nach."

Diese Frage stellte Sam Dylan dann auch im Telefonat mit einer Callcenter-Mitarbeiterin, das er mit seiner Kamera aufgenommen und ebenfalls in seiner Instagram-Story online gestellt hat. Das Gespräch startete harmlos, die angebliche QVC-Mitarbeiterin zeigte sich nett und verständnisvoll. Als der TV-Star dann allerdings von ihr wissen wollte, ob er sich das koffeinhaltige Haarspray auch ins Gesicht sprühen könne, kassierte er einen homophoben Spruch. "Ja, ich würde dir auch empfehlen, davon morgens drei Sprüher in den Kaffee zu geben, oder aufs Butterbrot. Am besten eignet sich das Ganze aber auch, wenn du es anzündest und dir in den Ar*** schiebst", antwortete die Frau und beendete damit das Gespräch.

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Sam Dylan schockiert: "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll"

Zurück blieb ein völlig verdutzter Sam Dylan. Mit einer solchen Aussage hatte der "Dschungelshow"-Star natürlich nicht gerechnet. Seinen Fans zeigte er sich nach dem Ausraster der Callcenter-Mitarbeiterin geschockt: "Ich weiß gar nicht, warum sie jetzt so reagiert hat. Ich denke, die hat vielleicht einen schlechten Tag gehabt. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin jetzt ein bisschen schockiert."

Nach dem Vorfall meldete sich ein Fan bei Sam Dylan, der ebenfalls bei QVC im Callcenter arbeiten soll. "Hast du wirklich mit jemandem von QVC gesprochen? Ich arbeite dort im Callcenter und hoffe, dass das keine Kollegin von mir war", schreibt der Follower dem TV-Star. Sam erklärt in seiner Story, dass er bei dem Homeshopping-Sender angerufen habe.

QVC will homophoben Vorfall intern untersuchen

Der Sender hat auch auf Instagram ein Statement zu dem Vorfall veröffentlicht: "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein inklusives Umfeld zu kultivieren und zu fördern. Allen Mitarbeiter*innen, Geschäftspartner*innen, Kund*innen und unserer Community, mit denen wir in Kontakt sind, wollen wir Gleichberechtigung und ein Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln. Dabei ist uns ein respektvoller und toleranter Umgang stets sehr wichtig." Die Angelegenheit werde intern untersucht.

Eine Anfrage der AZ blieb vom Homeshopping-Sender bislang unbeantwortet.

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