Schauspielerin von Alles was zählt: Outing von Maike Johanna Reuter - sie ist bisexuell

Dieses Coming-out kommt bei den Fans von Schauspielerin Maike Johanna Reuter (29) "durchweg positiv" an. Der TV-Star aus der RTL-Serie "Alles was zählt" steht jetzt auch in der Öffentlichkeit zu ihrer Bisexualität.
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Maike Johanna Reuter spielt bei "Alles was zählt" Pauline Reusch.
RTL Maike Johanna Reuter spielt bei "Alles was zählt" Pauline Reusch.

Dieses Coming-out kommt bei den Fans von Schauspielerin Maike Johanna Reuter (29) "durchweg positiv" an. Der TV-Star aus der RTL-Serie "Alles was zählt" steht jetzt auch in der Öffentlichkeit zu seiner Bisexualität.

Kollegen und Freunde wussten schon länger Bescheid, jetzt spricht Maike Johanna Reuter auch in den Medien über ihre sexuelle Orientierung: "Ich möchte einfach darauf aufmerksam machen, dass es egal sein sollte, zu welchem Geschlecht man sich hingezogen fühlt und dass es da kein 'normal' und 'unnormal' gibt."

Maike Johanna Reuter berichtet von ihrer Bisexualität

Ein klassisches Coming-out bei der eigenen Familie gab es bei Reuter nicht: Sie wussten es schon immer, sagt die 29-Jährige gegenüber RTL. "Negative Reaktionen kamen da überhaupt nicht. Die allerbeste Reaktion kam vor ein paar Jahren von meiner Cousine. Sie sagte einfach nur 'aha'. Mehr nicht. Sie hat mir damit so wunderbar signalisiert, wie egal es ist, welches Geschlecht man mag."

Für ein Geschlecht kann und will sich der erfolgreiche TV-Star gar nicht entscheiden. "Das ist wie Katzen und Hunde zu vergleichen. Das sind nun mal verschiedene Wesen, die sich auch nicht alle über einen Kamm scheren lassen. Zum Glück. (...) Ich glaube, man kann nie richtig ausschließen, in wen man sich mal verliebt – ganz unabhängig davon, wie die bisherigen Beziehungen aussahen."

Homophobie in Deutschland noch immer verbreitet

Der Kampf gegen Homophobie liegt Maike Johanna Reuter besonders am Herzen. Sie habe es schon öfters erlebt - sowohl an sich selbst, aber auch an Freunde gerichtet: "Die Leute sind oft überrascht, wenn sie davon erfahren, weil sie glauben, dass es – gerade in Großstädten – so etwas in Deutschland gar nicht mehr gibt. Aber Homophobie existiert leider immer noch, egal ob in der Stadt oder auf dem Land."

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