Ruth Moschner lehnt Hochzeit ab und spricht über schlimme Geschenke

TV-Moderatorin Ruth Moschner ist seit fast 20 Jahren mit ihrem Lebensgefährten Peter glücklich liiert - heiraten will die 44-jährige Berlinerin aber nicht. Mit der AZ hat die sympathische Blondine über Corona-Weihnachten, unpassende Geschenke und ihr persönliches Jahr 2020 gesprochen.
| Steffen Trunk
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Ruth Moschner ist aktuell Werbegesicht für Juwelier Christ.
Ruth Moschner ist aktuell Werbegesicht für Juwelier Christ. © Christ

In wenigen Tagen ist Weihnachten, das im Corona-Jahr 2020 nur mit eingeschränkter Personenzahl gefeiert werden kann. In Berlin dürfen sich über die Feiertage höchstens fünf Personen zu privaten Zusammenkünften treffen - nicht zehn wie zwischen Bund und Ländern vereinbart. Auch Ruth Moschner muss daher umplanen. Der AZ sagt sie: "Ich feiere, sofern das erlaubt sein wird, mit Freunden bei mir zu Hause. Ich werde dieses Jahr mein Bestes geben, was die Deko angeht. Ich bin schon die ganze Zeit am Stöbern. Vielleicht kaufe ich sogar einen Kunstbaum, wenn ich einen schönen finde. Sehr aufregend, denn ich bin wirklich nicht gut im Dekorieren. Dann wird lecker gekocht, das kann ich, viel zu viel gegessen und wir spielen Gesellschaftsspiele, quatschen und lachen hoffentlich viel miteinander."

Ruth Moschner und Freund Peter: Keine Hochzeit!

Geschenke für ihren langjährigen Lebensgefährten Peter wird es nicht geben, verrät Ruth Moschner der AZ.  Dementsprechend kann er bei der Geschenkeauswahl auch nicht daneben liegen, so die diesjährige Werbebotschafterin der Juwelier- und Uhrmacherkette Christ. Ein Verlobungsring wird es vorerst nicht an Ruth Moschners Finger funkeln, denn eine Hochzeit schließt die 44-Jährige aktuell komplett aus. "Ich finde es veraltet. Wenn man sich ein bisschen mit der Geschichte beschäftigt, merkt man schnell, dass das heute längst überholt ist. Wäre ich mit einer Frau zusammen, würde ich allerdings heiraten, um der Politik zu zeigen, wie wichtig Gleichstellung ist", schrieb die Moderatorin auf Instagram.

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Weihnachtswünsche sollte man äußern, so Ruth Moschner

Grundsätzlich sollte man Geschenkwünsche aber immer äußern, empfiehlt Ruth Moschner. Der AZ sagt sie: "Kommunikation ist grundsätzlich eine gute Idee fürs Miteinander. Wieso sollte der Wunschzettel alleine Kindern vorbehalten sein? Die machen das richtig und geben jedes Jahr eine Liste ab. Wir Erwachsenen sind da sehr oft verloren, was Geschenke angeht, daher macht es durchaus Sinn, da nicht nur mit dem Zaunpfahl zu winken, sondern mit dem ganzen Zaun."

Moschner findet es aber auch toll, wenn man sich selbst beschenkt und meint lachend: "Habe ich tatsächlich auch schon mehrfach gemacht und finde, das hat was von Unabhängigkeit. Gut, vielleicht ist es auch eine Art von fehlender Widerstandskraft, wenn man was für jemand anderen sucht und dann was Tolles für sich und den anderen findet. Aber, insbesondere, wenn man sich selbst Schmuck kauft, das ist doch die Königsdisziplin. Win/Win. Überlegen Sie mal, früher musste man als Frau solange warten, bis sich ein Kerl erbarmt hat, einen Ring springen zu lassen und man war lebenslänglich festgebunden. Heute dürfen wir Frauen einfach zum Juwelier und uns selbst feiern."

"Nicht ausflippen": Ruth Moschner rät zu Gelassenheit

Und was, wenn doch ein schlimmes oder unpassendes Geschenk unterm Christbaum liegt? Moschner rät zur Gelassenheit: "Geschenke kommen ja meist von Herzen und sind gut gemeint, daher darf man da nicht unbedingt direkt ausflippen, wenn da einer danebengegriffen hat." Ruth Moschner ruht in sich selbst, sagt über das Corona-Jahr 2020: "Nach dem Fernsehpreis für 'Masked Singer' als Beste Unterhaltungsshow, einer Quizshow bei ProSieben und einer täglichen Quizshow in Sat.1, zahlreichen Galas, die ich auch nach dem März dann digital moderieren durfte und vielem mehr, kann ich dieses Jahr nur wieder danke sagen. (...) Auch bei mir hat sich vieles neu aufgestellt, Freundschaften wurden vertieft und ich bin total dankbar, dass ich an diesem Jahr wachsen durfte."

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