Rückkehr der Damen-Wiesn

Die Ladys können aufatmen – nach einem Jahr Pause plant die Mietwagen-Königin Regine Sixt ihr Comeback auf dem Oktoberfest. Endlich – die Wiesn macht wieder Sinn!
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Höhepunkt der Schunkel-Society: Die Damen-Wiesn von Regine Sixt gilt unter Promi-Frauen als wichtigster Termin des Jahres.
Martha Schlüter Höhepunkt der Schunkel-Society: Die Damen-Wiesn von Regine Sixt gilt unter Promi-Frauen als wichtigster Termin des Jahres.

Die Ladys können aufatmen – nach einem Jahr Pause plant die Mietwagen-Königin Regine Sixt ihr Comeback auf dem Oktoberfest. Endlich – die Wiesn macht wieder Sinn!

Nachdem im vergangenen Jahr gähnende gesellschaftliche Leere auf dem Oktoberfest herrschte, dürften jetzt 700 Promi-Frauen kollektiv aufatmen und losjubeln.

Mietwagen-Königin Regine Sixt plant doch tatsächlich ein Comeback ihrer Damen-Wiesn. Dem jährlichen Höhepunkt der Schunkel-Society schlechthin. Diesem kunterbunten Damen-im-Dirndl-Treff, dem die Eiserne Wiesn-Lady Gabi Weishäupl einen Riegel vorgeschoben hatte.

Kaum eine Dame will sich an diese Schrecklichkeit noch mal erinnern, deshalb nur eine kurze Rückblende: 2006 waren Samba-Mädels und Stelzen-Tänzer vorm Zelt, die die Damen fröhlich begrüßten. Innen trat als einziger Mann Roberto Blanco auf – und Wiesn-Chefin Weishäupl verstand kein bisschen Spaß: „Die Wiesn soll keine 08/15-Disconummer werden.“

Es hagelte eine Abmahnung für Wirt Edi Reinbold und das Verbot für Wirbel auf der Wiesn. Eine Damen-Wiesn light – ohne Tänzer, Tamtam und Trara – das wollte sich die Unternehmerin nicht gefallen lassen und blies alles ab.

Der AZ sagte sie damals: „Die Gaukler brachten den Gästen 19 Jahren Freude. Obendrein war alles für einen guten Zweck. Unter den Bedingungen verliert mein Fest an Charme.“

Jetzt die unfassbare Rückkehr – wie das?

Regine Sixt zur AZ: „Ich habe lange überlegt, ständig haben mich Frauen angesprochen, gebeten und motiviert, die Damen-Wiesn wieder stattfinden zu lassen. Deshalb habe ich vor, heuer mit der Damen-Wiesn zurückzukehren.“

Ein geeignetes Zelt hat sie bereits gefunden – Sepp Krätz’ Hippodrom. Unsicher ist, wie es mit Clowns und Co aussieht. Die strengen Weishäupl-Gesetze gelten weiterhin. „Wenn es erlaubt ist, zumindest einen Trachtenhut zu tragen, müsste es klappen“, so Sixt. „Die Details werde ich mit Frau Weishäupl besprechen.“

Gaudi hatten die 700 Frauen sowieso immer – nicht nur wegen ein paar Samba-Mädels.

Kimberly Hoppe

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