RTL-Panne nach Triell: Mikrofone sind in Werbepause noch an - "fühle mich so bekloppt"

Nach dem Triell der drei Kanzlerkandidaten hat RTL eine Sendung ausgestrahlt, in der die Auftritte von Baerbock, Scholz und Laschet analysiert wurden. Dabei ist es im Live-Stream zu einer Panne gekommen. Statt Werbung konnten die App-User weiterhin alles mitbekommen, was Jauch, Mabuse & Co. sagten und machten.
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Die Sendung "Das Triell: Die Analyse - Talkrunde mit prominenten Gästen" lief am Sonntagabend um 22 Uhr
Die Sendung "Das Triell: Die Analyse - Talkrunde mit prominenten Gästen" lief am Sonntagabend um 22 Uhr © Screenshot/TVNow

RTL unterlief am Sonntagabend eine peinliche Panne: Als Moderatorin Frauke Ludowig in die Werbung abgab - und sich die Studiogäste nicht mehr live auf Sendung wähnten - konnten Zuschauer, die über die RTL-Mediathek "TVNow" zuschauten, weiterhin das rege Treiben der Promis und Experten beobachten.

Während im linearen Fernsehen bunte Werbung lief, erhielten die Zuschauer im Online-Stream einen unfreiwilligen Einblick hinter die Kulissen bei "Das Triell: Die Analyse – Talkrunde mit prominenten Gästen". Die Sendung lief am Sonntag ab 22 Uhr.

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Zuschauer konnten Jauch und Mabuse in Werbepause hören

Günther Jauch, Micky Beisenherz, Louisa Dellert, Nikolaus Blome und Motsi Mabuse fühlten sich in einem unbeobachteten Moment – es lief ja Werbung, dachten sie. Während zwei Maskenbildnerinnen zu Frauke Ludowig eilten, hörten die Live-Stream-Zuschauer Jauch rufen: "Haben Sie die Zahlen, Herr Blome? Schön vorher sagen, dass wir auch was wissen!" Auf Twitter macht unter anderem dieser Ausschnitt die Runde:

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Motsi Mabuse fühlte sich in Polit-Sendung unwohl

Peinlich wurde es für Motsi Mabuse, die sonst in launigen Unterhaltungsshows auftritt und Promis bei "Let's Dance" bewertet. Die Profi-Tänzerin stand kurz nach der vermeintlichen TV-Werbepause von ihrem Platz auf, lief aus dem Bild und sagte: "Ich fühle mich so bekloppt." Und weiter: "Ja? Ich fühle mich nicht wohl." Dies sollte definitiv nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

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