Royaler Geburtstagszoff: Konflikt mit Prinz Harry

Prinz Charles hält im Bundestag eine Rede auf Deutsch - ein Zeichen der Versöhnung. Unversöhnlich soll sich derweil sein Sohn Prinz Harry zeigen.
| Kimberly Hagen
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Royaler Besuch: Prinz Charles und seine Frau Camilla mit Frank-Walter Steinmeier (r.) und Frau Elke Büdenbender (2.v.r.) im Schloss Bellevue.
Royaler Besuch: Prinz Charles und seine Frau Camilla mit Frank-Walter Steinmeier (r.) und Frau Elke Büdenbender (2.v.r.) im Schloss Bellevue. © dpa/Jonathan Brady

München - Welcome! Willkommen! Am Samstag, seinem 72. Geburtstag, landete der britische Thronfolger Prinz Charles mit seiner Ehefrau, Herzogin Camilla (73) in Berlin. Das Paar zeigte sich fröhlich, volksnah, interessiert - und die meiste Zeit bunt-gemustert maskiert. Der Grund der royalen Reise: die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag, der heuer ganz im Zeichen der deutsch-britischen Freundschaft stand.

Charles und Camilla starteten den Sonntag auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (64) auf Schloss Bellevue, danach ging's zur Kranzniederlegung an der Neuen Wache. Die handschriftliche Botschaft auf einer Karte am Kranz vom Prinzen lautete: "In everlasting remembrance of all victims of conflict and tyranny. Charles." (= In ewiger Erinnerung an alle Opfer von Konflikten und Tyrannei.)

Der Höhepunkt des Besuchs war Charles' Rede im Bundestag. Der Prinz redete im Wechsel auf Deutsch und Englisch - und beschwor 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Partnerschaft zwischen Großbritannien und Deutschland: "Gemeinsam sind wir eine unverzichtbare Kraft für das Gute in der Welt." Gemeinsam verteidigten beide Länder entschlossen Werte, die man teile - als Verfechter der Menschenrechte. Er sprach Krisen und Kriege auf der Welt an, aber auch die Weltgesundheit, die Corona-Impfstoffentwicklung und den Klimaschutz.

Beeindruckende Rede auf Deutsch: Prinz Charles spricht am Sonntag im Bundestag zum Volkstrauertag. Fotos:
Beeindruckende Rede auf Deutsch: Prinz Charles spricht am Sonntag im Bundestag zum Volkstrauertag. Fotos: © dpa/Jonathan Brady

"Diese Krisen rufen uns dazu auf, gemeinsam zu handeln", sagte Prinz Charles. Zum Thema Brexit sagte er auf Deutsch: "Wir sind so sehr in die Zukunft des jeweils anderen Landes eingebunden, dass unsere nationalen Interessen - auch wenn sie unterschiedlich sein mögen - immer miteinander verflochten sein werden." Und: "Unsere beiden Länder sind instinktive Problemlöser."

Der Schlosssegen hängt mal wieder sehr schief

Probleme der anderen Art soll Charles derweil mit seinem rebellischen Sohn Prinz Harry (36) haben. Nach dem Megxit hat er seinem Papa, anders als der Rest der Familie, offiziell nicht zum Geburtstag gratuliert. Sogar Königin Elizabeth II. (94) teilte Fotos und Wünsche in den Sozialen Medien.

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Zweiter Streitpunkt: Harry und Meghan (39) verdienen künftig mit Netflix viele Millionen. Doch ausgerechnet der Streaming-Riese steckt hinter der weltweit erfolgreichen Königshaus-Serie "The Crown" - in der vierten Staffel geht es jetzt um die Liebesgeschichte zwischen Charles und Diana (†) - und Camilla. Die echte royale Familie soll empört sein. Der Schlosssegen hängt mal wieder sehr schief.

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