Herzogin Meghan: Gericht soll schneller über Klage gegen Boulevardpresse entscheiden

Meghan macht Druck und will am liebsten das Verfahren schnell zu Ende bringen. Eine Verschiebung des Prozesses gegen die britische Boulevardpresse will die Herzogin verhindern.
| AZ/dpa
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Herzogin Meghan bei einem Auftritt im vergangenen Jahr.
Herzogin Meghan bei einem Auftritt im vergangenen Jahr. © ALPR/AdMedia/ImageCollect

Herzogin Meghan (39) will in ihrem Rechtsstreit mit der britischen Boulevardpresse einen für Januar angesetzten, mehrtägigen Prozess umgehen. Ihre Anwälte haben bei Gericht in London beantragt, den Fall in einem Schnellverfahren zu entscheiden, wie britische Medien am Mittwoch berichteten.

Meghan will Schnellverfahren

Eigentlich war für Donnerstag in London eine Anhörung in dem Verfahren geplant gewesen, bei der es jedoch nur um administrative Details gehen sollte. Stattdessen sollte nun der entsprechende Antrag gestellt werden. Sollte dieser nicht erfolgreich sein, wollen die Anwälte den Berichten zufolge eine Verschiebung des Prozesses erwirken. Laut der "Times", die sich auf dem Verfahren nahe stehende Quellen beruft, sollen sich Meghan und ihre rechtlichen Berater zu diesem Schritt entschieden haben, weil sie der Gegenseite kaum Chancen auf Erfolg ausrechnen.

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Grund für die Klage: Zeitung veröffentlichte Meghan-Brief

Meghan hatte gegen den Verlag der "Mail on Sunday" geklagt, weil das Blatt Auszüge eines persönlichen Briefs an ihren 76-jährigen Vater veröffentlicht hatte. Prinz Harry und sie hatten sich Ende März von ihren royalen Pflichten im Königshaus losgelöst und angekündigt, finanziell unabhängig leben zu wollen. Sie lebten zunächst in Kanada und zogen dann mit Sohn Archie nach Kalifornien.

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