Pure Freude: Prinz William rastet im Fußballstadion schier aus
Prinz William (43) lässt beim Europa-League-Finale seines Herzensklubs Aston Villa gegen den SC Freiburg in Istanbul jede protokollarische Zurückhaltung fallen. Fotos zeigen den britischen Thronfolger am Mittwochabend beim Schreien, Lachen, die Fäuste in die Luft Recken und seinen Begleitern in den Arme fallen. Mit der 2:0-Führung seiner Mannschaft zur Halbzeit hatte William auch allen Grund zum Jubel.
Der britische Thronfolger ist seit Jahren glühender Fan des Clubs aus Birmingham und hatte schon beim Halbfinale gegen Nottingham auf der Tribüne gejubelt, anschließend feierte er sogar mit den Spielern in der Kabine. Dass er für das Finale extra aus London in den Istanbuler Beşiktaş Park reisen würde, hatte Schauspieler und Komiker Matt Lucas (52) verraten: William hatte ihm sein Kommen bei der Ordens-Zeremonie auf Schloss Windsor am Dienstag bestätigt.
Kabinengast und Schlachtruf
Kurze Zeit später startete William am frühen Abend tatsächlich zu seinem Kurztrip Richtung Türkei. Schon am Donnerstag soll er wieder Termine in Cornwall wahrnehmen. Sein Sohn Prinz George, ebenfalls großer Fußballfan und gerne im Publikum dabei, begleitete ihn nicht. Aston Villa könnte gegen den deutschen SC Freiburg seinen ersten europäischen Titel seit 44 Jahren gewinnen.
Bevor der Anpfiff ertönte, ließ es sich William auch im Finale nicht nehmen, die Aston-Villa-Kabine zu besuchen und der Mannschaft persönlich motivierende Worte mitzugeben, wie Moderatorin Jules Breach später berichtete. Auf Instagram hatte der Prinz zuvor den Schlachtruf der Fans geteilt: "Auf geht's, Villa! Viel Glück für das Europa-League-Finale heute Abend. UTV!" - das Kürzel steht für "Up The Villa".
Immer für den Fußball unterwegs
Aber warum ausgerechnet Aston Villa? Der Club liegt weder in London, wo William aufgewachsen ist, noch gehört er zu den Schwergewichten der Premier League. Der Thronfolger hat das selbst mal gegenüber der BBC erklärt: "Meine Freunde waren entweder Fans von Manchester oder von Chelsea, und ich wollte nicht für so einen Durchschnittsverein sein. Ich wollte einen Verein, der eher im Mittelfeld der Tabelle spielt und mir emotionalere Höhen und Tiefen bescheren kann."
Das Finale in Istanbul ist dabei das zweite große Fußballevent innerhalb weniger Tage für den Thronfolger: Am Wochenende verfolgte er in seiner Funktion als Präsident des englischen Fußballverbands das FA-Cup-Finale und überreichte den Pokal an Manchester City nach deren 1:0-Sieg gegen Chelsea. Und möglicherweise steht schon bald der nächste große Trip an: Am 11. Juni beginnt die WM in Kanada, Mexiko und den USA - William könnte die englische Nationalmannschaft auch dort unterstützen.
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