Prinzessin Dianas ikonische Outfits werden zur Blumenausstellung

In einer Ausstellung in London wurden 15 der bekanntesten Looks von Prinzessin Diana aus tausenden frischen Blüten nachgebildet. Sogar die Frisur der verstorbenen Royal ist botanisch.
(eyn/spot) |
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Auch dieses Kleid, das Prinzessin Diana 1987 in Cannes trug, wurde aus Blumen nachgebildet.
Auch dieses Kleid, das Prinzessin Diana 1987 in Cannes trug, wurde aus Blumen nachgebildet. © ddp

Im Londoner Somerset House ist am Mittwoch die Ausstellung "Fleurs de Villes DIANA" eröffnet worden. Zu sehen sind 15 Schaufensterpuppen, die einige der bekanntesten Looks von Prinzessin Diana (1961-1997) tragen - von Floristen aus tausenden frischen Blüten nachgebildet. Die Schau ist eine Weltpremiere und läuft bis zum 6. Oktober in den East Wing Galleries.

Die Auswahl der Looks folgt Dianas Biografie. Nachgebaut wurde das Outfit, in dem sie im Januar 1997 über ein Minenfeld in Angola lief, dazu ihr Auftritt bei der ersten Auslandsreise nach Australien. Auch das sogenannte "caring dress", das sie bei Besuchen in Kinderkrankenhäusern trug, ist dabei, ebenso das Catherine-Walker-Kleid, das sie im Gespräch mit Aids-Patienten in Rio de Janeiro trug. Vertreten ist zudem die hellblaue Seidenrobe, in der sie 1987 in Cannes erschien.

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Perücken aus Stroh und Gras

Am aufwendigsten war aber offenbar nicht, die Kleidung zu formen, sondern das Haar der verstorbenen Prinzessin. Mitgründerin Karen Marshall erklärte "People", es habe Stunden gedauert, für die "botanischen Perücken" jede Strähne aus Stroh und verschiedenen Gräsern nachzubilden. Auch der Schmuck wie die berühmte Spencer-Tiara besteht aus Blüten.

Weil die Kunstwerke verderblich sind, müssen die Floristen die Blüten ständig auffrischen. Manche werden erst im Laufe der Schau aufblühen.

Das Rachekleid fehlt bewusst

Ein Kleid sucht man in London vergeblich: Das berühmte "Rachekleid" von 1994 habe man absichtlich weggelassen, sagte Marshall dem Magazin. "Das ist nicht die Geschichte, die wir erzählen wollten, es ist keine Geschichte ihres Vermächtnisses. Hier geht es um Freude. Blumen bedeuten Freude, und genau das wollten wir in der Ausstellung zeigen." Man habe jene Momente kuratieren wollen, in denen Diana Mode ganz gezielt eingesetzt habe, um für bestimmte Anliegen zu werben. Zudem wolle man an den Blumenteppich erinnern, der nach Dianas Unfalltod die Straßen schmückte.

Strukturiert ist die Schau in vier Kapitel: "Eine globale Ikone" widmet sich Dianas Weltkarriere, "Kulturdiplomatie" ihren Kleidern als Brückenbauerin, "Verfechterin des Wandels" erzählt von Mitgefühl und Mut und "Eine Garderobe mit Sinn" zeigt ihr Philanthropie-Vermächtnis.

Im kommenden Jahr steht der 30. Todestag der Prinzessin an. Ein Teil der Einnahmen der Ausstellung geht an den Diana Award, der junge Menschen für ihr gesellschaftliches Engagement auszeichnet.

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