Prinz William und Prinzessin Kate reagieren auf Epstein-Skandal

Prinz William und Prinzessin Kate haben sich erstmals öffentlich zu den neuen Epstein-Enthüllungen geäußert. Ein Sprecher des Kensington-Palasts erklärte, das Paar sei "zutiefst besorgt" und denke vor allem an die Opfer. Andrew Mountbatten-Windsor steht derweil unter wachsendem Druck.
(dr/spot) |
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Prinz William und Prinzessin Kate haben bislang zum Epstein-Skandal geschwiegen.
Prinz William und Prinzessin Kate haben bislang zum Epstein-Skandal geschwiegen. © imago/Spotlight Royal / James Whatling

Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) haben sich erstmals öffentlich zum Epstein-Skandal rund um den verstorbenen Sexualstraftäter geäußert. "Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind. Ihre Gedanken gelten weiterhin den Opfern", erklärte ein Sprecher des Kensington-Palasts in einem Statement gegenüber der britischen BBC.

Es ist die erste öffentliche Stellungnahme des britischen Thronfolger-Paares in dieser Angelegenheit - und sie fällt in eine Zeit, in der die Veröffentlichung neuer Dokumente in den USA die Debatte um Epsteins Netzwerk neu entfacht hat. Zu den Personen, deren frühere Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter erneut kritisch betrachtet werden, zählt auch Andrew Mountbatten-Windsor (65), der Bruder von König Charles III. (77).

Der ehemalige Prinz unterhielt über Jahre eine Freundschaft mit Epstein und suchte den Kontakt auch nach dessen Verurteilung wegen eines Sexualdelikts an einer Minderjährigen im Jahr 2008. Er hat sich in der Vergangenheit für diese Verbindung entschuldigt, jegliches eigenes Fehlverhalten jedoch stets bestritten.

Neue Vorwürfe gegen Ex-Prinz Andrew in den neuen Epstein-Unterlagen

Die in den USA veröffentlichten Dokumente haben den Druck auf Andrew Mountbatten-Windsor weiter erhöht. In den umfangreichen Unterlagen befinden sich unter anderem Bilder, die ihn auf allen Vieren über einer Frau kniend zeigen. Zu den Fotos gibt es allerdings keinen Kontext. Weder ist bekannt, wann noch wo sie aufgenommen wurden oder um wen es sich bei der Frau handelt.

Eine E-Mail von Epstein-Vertrauter Ghislaine Maxwell (64) aus dem Jahr 2015, die in den mehr als drei Millionen vom US-Justizministerium freigegebenen Dokumenten enthalten ist, bestätigt zudem die Echtheit des berüchtigten Fotos: Es zeigt Andrew Mountbatten-Windsor mit dem Arm um die damals 17-jährige Virginia Giuffre (1983-2025), ein Epstein-Opfer. Andrew hatte die Authentizität des Bildes stets angezweifelt.

Die Maxwell-E-Mail widerspricht dieser Darstellung jedoch fundamental. Sie schrieb an Epstein: "2001 war ich in London, als (geschwärzt) einige meiner Freunde, darunter Prinz Andrew, traf. Ein Foto wurde gemacht, weil sie es vermutlich Freunden und Familie zeigen wollte."

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