Prinz William backt am Nationalfeiertag in Cornwall
Es war ein Besuch mit doppelter Botschaft: Prinz William (43) ist am Donnerstag nach Cornwall gereist. Zum einen beging er mit der Grafschaft ihren Nationalfeiertag St. Piran's Day, zum anderen traf er Menschen, die zwei Monate zuvor von Sturm Goretti getroffen wurden. Am 8. Januar hatte der Sturm wegen umgestürzter Bäume für Chaos gesorgt: Rund 50.000 Haushalte waren vom Strom abgeschnitten, 15.000 auch ohne Wasser.
Wie die BBC berichtet, begann Prinz William, der Duke of Cornwall, seinen Tag bei der Gear Farm Pasty Company. Der alt eingesessene, familiengeführte Pasteten-Betrieb war ebenfalls vom Sturm betroffen, half mit seinem Generator aber auch betroffenen Nachbarn.
Pasteten backen mit dem Prinzen
William traf sich deshalb laut "People" mit der Familie Webb sowie weiteren Anwohnern - und ließ sich auch zeigen, wie die traditionellen Pasties aus hofeigenem Gemüse hergestellt werden. Dabei legte er sich kurzerhand selbst eine Schürze um und unterstützte in der Küche. Danach besuchte er den Gemüsestand der Farm und pflanzte zum Abschluss einen Baum in einem neu angelegten Waldstück auf dem Gelände.
Den zweiten Teil seines Tages verbrachte William bei der Feuerwehrwache in Helston. Dort traf er Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte, die während Goretti im Dauereinsatz waren.
Der heutige Besuch fiel auf einen symbolisch aufgeladenen Tag: St. Piran's Day, benannt nach dem Schutzpatron Cornwalls, gilt als inoffizieller Nationalfeiertag der Grafschaft und Anlass, kornische Identität und Kultur zu feiern. Dass William, seit 2022 Herzog der Grafschaft, genau dieses Datum wählte, um in den Krisenregionen Präsenz zu zeigen, dürfte kein Zufall gewesen sein.
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