Prinz William auf Probefahrt: Royal testet Mobilitätsroller

Prinz William (43) hat bei einem Besuch eines Robotik-Labors ein neues Gefährt für sich entdeckt. Der britische Thronfolger und E-Scooter-Fan testete am Donnerstag in Bristol einen dreirädrigen Mobilitätsroller mit Sitz. Wie die BBC berichtet, soll der Roller des Bristol Robotics Laboratory besonders sicher sein und selbst auf unebenem Untergrund geschmeidig fahren. William scherzte bei seiner Probefahrt, dass er schnelle Roller liebe.
Innovationen für Gesundheit und Mobilität
In der Forschungseinrichtung der University of Bristol und der University of West England wurde ihm auch ein Exoskelett vorgeführt, das Menschen mit eingeschränkter Mobilität unterstützt. Zu den Innovationen zählen auch spezielle Socken, die Personen mit neurologischen Erkrankungen wie Demenz helfen sollen. Projektgründer Zeke Steer erklärte: "Die Socken erkennen steigende Stresslevel, unter denen Menschen mit Demenz leiden können, und geben Pflegekräften so die Möglichkeit, diesen Stress zu lindern, bevor er sich verschlimmert." William sei sehr daran interessiert gewesen, wie die Socken dazu beitragen könnten, die Pflege in der Gemeinschaft präventiver zu gestalten.
Judith Suires von der University of Bristol erklärte, dass viele der Technologien des Labors dafür da seien, die Herausforderungen einer älter werdenden Bevölkerung zu stemmen. Das Ziel sei es laut der stellvertretenden Vizepräsidentin der Universität, "Menschen dabei unterstützen zu können, ein unabhängiges, würdevolles Leben zu führen". Dass William die Forschungsstätte besuchte und sie näher kennenlernte, sei eine "große Ehre".
William schockiert über Mikroplastik-Menge in Textilien
An der University of Bristol besichtigte William am Donnerstag auch den Supercomputer Isambard-AI, den leistungsstärksten Supercomputer Großbritanniens. Forscher setzen ihn unter anderem für Klimaforschung und für die Entwicklung neuer Medikamente gegen Herzkrankheiten, Alzheimer und Krebs ein.
Der Prinz von Wales stattete zudem dem Earth-Shot-Prize-Finalisten Matter einen Besuch ab. Das Unternehmen entwickelt Anlagen für Waschmaschinen, die Mikroplastik aus dem Abwasser filtern. Eine solche Anlage haben auch William und Ehefrau Prinzessin Kate (44) in ihrer Waschmaschine eingebaut. Bei einer Demonstration zeigte sich William schockiert über die Menge an Mikroplastik, die sich nach zehn Waschgängen ansammelte, und ergänzte: "Die Unternehmen müssen gewusst haben, wie viel Material sie wegspülen."