Prinz Philip soll wegen "The Crown" Anwälte konsultiert haben

Die Netflix-Serie "The Crown" war ein großer Erfolg, aber auch umstritten. Prinz Philip soll laut neuer Behauptungen wegen einer bestimmten Szene so erzürnt gewesen sein, dass er Anwälte einschalten wollte.
(wue/spot) |
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Prinz Philip ist im April 2021 verstorben.
Prinz Philip ist im April 2021 verstorben. © imago images/Starface

Mit "The Crown" hat der Streamingdienst Netflix in den vergangenen Jahren einen seiner großen Erfolge gefeiert. Seit jeher gab es aber auch Diskussionen darüber, wie wahrheitsgetreu die Produktion wohl aus dem Leben der britischen Royals erzählt. Über eine bestimmte Szene soll der verstorbene Prinz Philip (1921-2021), der langjährige Gemahl von Queen Elizabeth II. (1926-2022) sehr verärgert gewesen sein. Dies behauptet Hugo Vickers (74), Autor des neuen Buchs "Queen Elizabeth II: A Personal History", im Gespräch mit der "Daily Mail" für das Format "Palace Authorised".

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Eine "schreckliche Serie"

Vickers bezeichnet "The Crown" als "schreckliche Serie", denn es sei leider "eine aufwendige Produktion mit sehr guten Schauspielern und Schauspielerinnen" sowie einem gut geschriebenen Drehbuch gewesen. Gleichzeitig sei die Serie aber auch "grundlegend unehrlich" gewesen, weil es seiner Ansicht nach die Macher nicht hätte weniger interessieren können, "was wirklich passiert ist".

Manchmal seien etwas zwei Dinge, die tatsächlich ungefähr passiert seien, kombiniert worden, um etwas vollkommen Neues zu zeigen, "das absolut nicht passiert ist". Vickers' Auffassung nach sei "das Schändlichste, was sie getan haben, als sie versucht haben, Prinz Philip für den Tod seiner Schwester verantwortlich zu machen". Darüber sei der Prinzgemahl "äußerst verärgert" gewesen, erzählt der Autor. Wegen der Angelegenheit habe Philip sogar seine Anwälte konsultiert. Es sei "beschämend", dass Menschen Darstellungen in der Serie glaubten, die so nicht wahr seien.

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