Prinz Harry vs. Prinz William: Darum hat Kate aufgehört zu vermitteln

Lange versuchte Prinzessin Kate, zwischen William und Harry zu vermitteln. Doch nach der Hochzeit der Sussexes war für sie angeblich Schluss - ihr Vertrauen in Meghan war zerstört. Eine neue Biografie enthüllt, wann und warum Kate die Rolle der Friedensstifterin endgültig aufgab.
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Irgendwann versuchte Prinzessin Kate (l.) nicht mehr zwischen ihrem Mann, Prinz William (l.), und seinem Bruder Harry - hier mit Ehefrau Herzogin Meghan - zu vermitteln.
Irgendwann versuchte Prinzessin Kate (l.) nicht mehr zwischen ihrem Mann, Prinz William (l.), und seinem Bruder Harry - hier mit Ehefrau Herzogin Meghan - zu vermitteln. © imago/PA Images

Jahrelang galt Prinzessin Kate (44) als diejenige in der königlichen Familie, die bei einem Streit zwischen den Brüdern William (43) und Harry (41) einen kühlen Kopf bewahrte. Wenn die beiden aneinandergerieten, war sie es, die schlichtete, beruhigte und an die familiäre Verbundenheit appellierte. Doch irgendwann war auch für Kate eine Grenze erreicht. Eine neue Biografie des Royal-Experten Russell Myers zeichnet nun nach, wann genau die Prinzessin von Wales die Vermittlerrolle aufgab - und warum.

In seinem Buch "William and Catherine: The Intimate Inside Story", das am 26. Februar bei Penguin Random House erscheint und vorab vom "Mirror" in Auszügen veröffentlicht wurde, beschreibt Myers einen schleichenden Prozess. Anfangs habe Kate die Reibereien zwischen den Brüdern noch als Ausdruck von "Unreife oder Sturheit auf beiden Seiten" eingeordnet. Etwas, das sich mit gutem Willen lösen ließe.

Der Wendepunkt nach der Sussex-Hochzeit

Der Wendepunkt kam laut Myers nach der Hochzeit von Harry mit der vormaligen US-Schauspielerin Meghan Markle (44) im Jahr 2018. Was die Öffentlichkeit als glamouröses royales Ereignis wahrnahm, war hinter den Kulissen der Beginn einer tiefen Entfremdung. Kate und William hätten zunehmend das Gefühl gehabt, dass die Sussexes "eine Agenda" verfolgten, schreibt Myers unter Berufung auf eine Palastquelle. "Die gesamte Atmosphäre zwischen ihnen war ziemlich toxisch", heißt es in dem Buch.

Besonders der Umgang mit den Palastmitarbeitern habe Kate getroffen. Myers beschreibt zwei Lager innerhalb des Hofstaats: "Auf der einen Seite hatte man die Leute, denen etwas an den Mitarbeitern lag, die wollten, dass sie ihre Arbeit gern machten. Auf der anderen Seite war jeden Tag etwas anderes. Nichts war je gut genug, es gab ständig Beschwerden. Es war ermüdend." Für Kate, die diese Mitarbeiter schätzte, sei das Verhalten der Sussexes inakzeptabel gewesen.

Kates nüchterner Blick auf das Unvermeidliche

Laut dem Autor sah Kate den Bruch offenbar klarer kommen als ihr Ehemann. Während William laut Myers "zutiefst traurig" über Harrys Entscheidung war, die royale Rolle aufzugeben, habe Kate weniger Interesse gehabt, Harry zum Bleiben zu überreden. Sie sei überzeugt gewesen, dass die grundlegenden Unterschiede zwischen dem "Erben und dem Ersatzspieler" es unvermeidlich machten, dass Harry irgendwann mehr von seiner Rolle verlangen würde, als nur ein "Nebendarsteller" zu sein.

Im Januar 2020 verkündeten Harry und Meghan ihren Rückzug als Senior Royals. Beim sogenannten "Sandringham-Gipfel" unter der Leitung von Queen Elizabeth II. (1926-2022) wurde damals klargestellt, dass es keine "Halb-drin-halb-draußen"-Lösung geben könne. Die Sussexes zogen nach Montecito in Kalifornien, wo sie mit ihren Kindern Archie (6) und Lilibet (4) leben.

Das Oprah-Interview als Beginn der endgültigen Zäsur

Was noch an Gesprächsbereitschaft übrig war, zerstörte laut Myers das berühmte Interview mit Oprah Winfrey (72) im März 2021. Darin hatten Harry und Meghan der Königsfamilie unter anderem Rassismus vorgeworfen und persönliche Details preisgegeben. Kate habe sich daraufhin "zutiefst im Stich gelassen" gefühlt, weil Meghan eine private Auseinandersetzung über das Anpassen der Blumenmädchenkleider, insbesondere das von Prinzessin Charlotte (10), vor der Hochzeit 2018 öffentlich gemacht habe. Eine Quelle zitiert Myers mit den Worten: "Sie war sich sehr klar darüber, dass jeder Kontakt mit Harry oder Meghan mit äußerster Vorsicht geschehen sollte, weil offensichtlich war, dass man ihnen nicht vertrauen konnte."

Zusätzlich Öl ins Feuer gossen die Sussexes mit der Netflix-Dokumentarserie "Harry & Meghan" im Dezember 2022 und Harrys Memoiren "Reserve", die er im Januar 2023 veröffentlichte. In beiden wurde ebenfalls Kritik an der königlichen Familie geäußert.

Der letzte öffentliche gemeinsame Auftritt der vier fand im September 2022 nach dem Tod der Queen statt, als sie am Windsor Castle Blumen für die verstorbene Monarchin betrachteten. Seitdem haben sich die Wege endgültig getrennt. Harry traf zuletzt im September 2025 seinen Vater König Charles III. (77), doch das Verhältnis zu William bleibt zerrüttet. Historiker Robert Lacey, Autor von "Battle of Brothers", sagte dem "People"-Magazin: "Der Riss ist sehr tiefgreifend und sehr dauerhaft." Eine Versöhnung werde es nicht geben, solange Harry nicht den ersten Schritt mache.

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