Prinz George in Eton: Diese Regel dürfte William und Kate freuen

Seit Anfang September lebt Prinz George im Internat Eton. Dort gilt eine Vorschrift, die viele Teenager wohl als Zumutung empfinden würden. Seine Eltern Prinz William und Prinzessin Kate dürften dagegen erleichtert sein, schließlich hatte der Thronfolger genau das schon vor Monaten angekündigt.
(ae/spot) |
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Prinzessin Kate und Prinz William begleiteten ihren Ältesten am 8. September zu seinem ersten Schultag in Eton.
Prinzessin Kate und Prinz William begleiteten ihren Ältesten am 8. September zu seinem ersten Schultag in Eton. © ddp/CAMERA PRESS/ROTA

Prinz George (13) muss sich in Eton mit einem einfachen Handy begnügen, wie es sich auch sein Vater, Kronprinz William (44), vorgestellt hatte. Das Eliteinternat in Berkshire hat Smartphones für die Neuankömmlinge bereits 2024 verbannt, wie das US-Magazin "People" berichtet. Die Erstklässler dürfen lediglich Mobiltelefone benutzen, mit denen sie telefonieren und SMS verschicken können. Ins Internet kommen sie damit nicht.

Für die Royals dürfte die Regel ganz nach ihrem Geschmack sein. Das Paar hat sich wiederholt besorgt darüber geäußert, wie digitale Geräte Kinder und ihre psychische Gesundheit beeinflussen. Im November 2025 sagte der Thronfolger: "Unsere Kinder haben keine Handys. Ich denke, wenn George auf die weiterführende Schule kommt, wird er vielleicht ein Handy ohne Internetzugang haben." Ein altmodisches, klobiges Gerät mit SMS-Funktion finde er in Ordnung. "Mein Problem ist der Internetzugang. Ich finde, Kinder haben online Zugriff auf zu viele Dinge, die sie nicht sehen sollten."

Keine Zeit für TikTok

Tatsächlich lässt Georges Terminkalender wohl auch gar keine Zeit für TikTok und Co. Anfang September hatten ihn seine Eltern in Eton abgeliefert, wo schon William von 1995 bis 2000 zur Schule ging. Seitdem war der Prinz laut dem US-Magazin vermutlich nicht mehr zu Hause. Die ersten Wochen stünden ganz im Zeichen des Ankommens mit einem umfangreichen Einführungsprogramm, wie Melanie Sanderson von "Good Schools Guide" erläutert.

Als "F Blocker", wie die Neuankömmlinge heißen, muss sich George zudem an allerlei Eigenheiten gewöhnen. Dazu gehört ein eigener, oft vom Lateinischen inspirierter Jargon. Trimester heißen in Eton etwa "halves", Unterrichtsstunden "divs". Die besonderen dreieckigen Zeugnisse tragen den Namen "threepenny bits".

Auch für die Eltern eine große Umstellung

Für Prinz William und Prinzessin Kate beginnt ebenfalls ein neuer Alltag - ohne ihren Ältesten. "Es ist kein Abliefern, es ist eine Übergabe, und das ist ein gewaltiger Einschnitt für Eltern", betont Melanie Sanderson. "Es ist so ein großer Schritt für Eltern, ihre Kinder im Internat abzugeben, sie ihrem neuen Schulleiter zu übergeben und ihren kostbaren jungen Menschen in die Obhut eines anderen Erwachsenen zu geben. Es ist gewaltig."

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