Papierart reduziert Dicke und Gewicht: Richtige Antwort lässt WWM-Kandidatin scheitern

Günther Jauch stellt bei "Wer wird Millionär?" die Frage, bei welcher Papierart Dicke und Gewicht reduziert werden und der Name auf die ursprüngliche Verwendung verweist. Handelt es sich bei Bibel-, Lexikon-, Atlas- oder Telefonbuchdruckpapier um die richtige Antwort? Bei korrekter Lösung winken 32.000 Euro.
Max Häussler |
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Günther Jauch stellt bei "Wer wird Millionär?" die kniffligsten Fragen.
Günther Jauch stellt bei "Wer wird Millionär?" die kniffligsten Fragen. © RTL/Stefan Gregorowius

Auch am 28. September lockt Günther Jauch mit einer neuen Ausgabe von "Wer wird Millionär?" die Zuschauer vor die Bildschirme. Wie üblich hat der RTL-Quizmaster einige schwierige Fragen für seine Studiogäste auf Lager. Eine Kandidatin soll sich in puncto Papierkunde beweisen. Wüssten Sie die korrekte Antwort zur "Wer wird Millionär?"-Frage?

"Wer wird Millionär?": Welche Papierart verrät durch Namen die ursprüngliche Verwendung?

Denise Herzog-Weinert aus der Nähe von Wiesbaden darf auf Günther Jauchs Ratestuhl Platz nehmen. Sie arbeitet als Business-Consultant in einer IT-Firma. Ihre Erfahrung in diesem Job dürfte bei der 32.000-Euro-Frage nicht von Vorteil sein. Jauch will von seiner Kandidatin wissen: Bei welcher Papierart, die Gewicht und Dicke des Werks reduziert, verweist der Name auf die ursprüngliche Verwendung

  1. Bibeldruckpapier
  2. Lexikondruckpapier
  3. Atlasdruckpapier
  4. Telefonbuchdruckpapier

Papier-Frage bei Günther Jauch: WWM-Kandidatin komplett ahnungslos

Denise Herzog-Weinert überlegt für einige Sekunden, welche Antwortmöglichkeit die richtige sein könnte. Dann gesteht die Kandidatin, dass sie ohne Joker nicht weiterkommt. Sie entscheidet sich für den Telefonjoker. Ihr ehemaliger Geschichtslehrer soll mit der korrekten Lösung aushelfen. Er tippt auf D: Telefonbuchdruckpapier, betont jedoch, dass er sich nicht sicher sei.

"Wer wird Millionär?": Bibeldruckpapier ist die richtige Antwort

Herzog-Weinert will kein Risiko eingehen und trifft die Entscheidung, mit den bereits erspielten 16.000 Euro nach Hause zu fahren. Die knifflige Frage nach dem Papier lässt die Kandidatin scheitern. Sie erwähnt anschließend, sie hätte am ehesten D: Telefonbuchdruckpapier einloggen lassen. Diese Antwort wäre falsch gewesen, denn tatsächlich handelt es sich bei A: Bibeldruckpapier um die korrekte Lösung. Demnach trägt diese Papierart ihren Namen, weil sie ursprünglich für den Druck von Bibeln verwendet wurde.

Ausschlussverfahren: Warum nur Bibeldruckpapier korrekt sein kann

Bibeldruckpapier ist besonders dünn und leicht. Es eignet sich daher vor allem für umfangreiche Bücher wie die Bibel. Das "Buch Gottes" kann – je nach Ausgabe – mehrere hundert oder sogar tausend Seiten umfassen.

Bibeldruckpapier trägt seinen Namen, weil es ursprünglich für den Druck von Bibeln verwendet wurde.
Bibeldruckpapier trägt seinen Namen, weil es ursprünglich für den Druck von Bibeln verwendet wurde. © imago/Harald Dostal

Die anderen "Wer wird Millionär?"-Antwortmöglichkeiten können schnell in die Irre führen: Lexika, Atlanten und Telefonbücher wurden zwar ebenfalls häufig auf besonders dünnem Papier gedruckt, die genannten Bezeichnungen sind jedoch keine entsprechenden Fachbegriffe für die gesuchte Papiersorte. Der entscheidende Hinweis in der Frage ist somit der Name selbst – Bibeldruckpapier verweist tatsächlich auf die ursprüngliche Verwendung beim Bibeldruck. Damit konnte bei der Frage letztlich nur Antwort A die richtige Lösung sein.

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