Optische Anpassung an König: Harald Glööckler verrät wahren Grund für Aussehen

Filler, Botox, Schmollmund: Der Look von Harald Glööckler erregt viel Aufsehen. Wie der Modedesigner jetzt verrät, ließ er sich bei seinem Äußeren königlich inspirieren...
Max Häussler
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Harald Glööckler verrät neue Details zu seinem Aussehen.
Harald Glööckler verrät neue Details zu seinem Aussehen. © dpa/Bernd Weißbrod

Seitdem er in der Öffentlichkeit steht, polarisiert Harald Glööckler (60) mit seinem Aussehen. Aus seiner Vorliebe für Beauty-OPs und Filler machte der Designer nie ein Geheimnis – was andere darüber denken, war ihm stets egal. Der gebürtige Schwabe verrät nun, dass sein markanter Look von einem optischen Vorbild inspiriert sei.

Aussehen von Harald Glööckler: Anblick von Königen legt inneren Schalter um

2024 betonte Harald Glööckler, seine Vorliebe für Beauty-Eingriffe hängt damit zusammen, dass er mit dem natürlichen Alterungsprozess "nicht gut klar" komme. Knapp ein Jahr später verriet der 60-Jährige im AZ-Interview stolz: "Ich habe dem Älterwerden gekonnt ein Schnippchen geschlagen bis jetzt", und bezog sich damit auf seine OPs. Doch Glööckler sieht kosmetische Eingriffe nicht nur als Mittel im Kampf gegen die Vergänglichkeit.

Im Podcast "Frühstück bei Barbara" von Barbara Schöneberger schildert er, dass mit einer Faszination für Make-up – noch bevor an OPs zu denken war – alles angefangen habe. "Ich bin ja in einer Welt groß geworden, die sehr patriarchalisch war. [...] Ein Mann war ein Mann, war hart, und nicht verweichlicht, und da bin ich mitten hineingeboren. Und Männer schminkten sich natürlich nicht."

Erst Make-up und Schminke im Gesicht, dann Schönheits-OPs

Weiter meint der Modezar: "Dann war ich bei einer Freundin meiner Mutter, und sah ein Buch mit Männern, die da sitzen, geschminkt, in tollen Kleidern, mit Turban und Schmuck." Der Anblick habe den jungen Glööckler fasziniert. Ihm wurde erklärt, das Buch zeige Könige und Kaiser. Der Gedanke an die geschminkten Männer habe ihn dann nicht mehr losgelassen.

Harald Glööckler (Mitte) vor knapp 26 Jahren. Im Laufe der Zeit hat sich der Modedesigner deutlich verändert.
Harald Glööckler (Mitte) vor knapp 26 Jahren. Im Laufe der Zeit hat sich der Modedesigner deutlich verändert. © dpa/Tom_Maelsa

Tutanchamun als Vorbild: "Zu welchem Stand man gehört"

Später habe Harald Glööckler seiner Großmutter eine entscheidende Frage gestellt: "Oma, dürfen sich Männer schminken?" Sein Interesse an Make-up sei der älteren Dame nicht verborgen geblieben. "Willst du dich schminken?", wollte sie vom jungen Glööckler wissen. Seine Großmutter habe ihm erklärt, dass "Schminken nicht nur Anmalen ist, sondern auch einen geschichtlichen Hintergrund hat". Sie verdeutlichte ihrem Enkel, dass Make-up an Männern in älteren Kulturen gang und gäbe gewesen sei. Es zeigte, "zu welchem Stand man gehört". Bei seiner Großmutter habe Glööckler dann ein weiteres Buch für sich entdeckt, das seine Vorstellung von männlicher Schönheit maßgeblich prägte: "Das war 'Die Totenmaske von Tutanchamun'. Und das fand ich toll."

Harald Glööckler: Ich wollte aussehen wie Tutanchamun

Der altägyptische König Tutanchamun wurde für Glööckler zum optischen Vorbild: "So wollte ich immer aussehen. Ich dachte: 'Wow, ist das schön, diese großen Lippen, diese Augenbrauen..."

"Diese großen Lippen, diese Augenbrauen"

Mit der Volljährigkeit entschied er sich dazu, sich seinem altägyptischen Idol anzupassen: "Als ich 18 war, hab ich erst mal die Augenbrauen machen lassen. Die Lippen nicht gleich, aber die Augenbrauen." Barbara Schöneberger will im Gespräch mit Glööckler wissen, ob Tutanchamun auch heute noch seine "Vorlage" für Beauty-Anpassungen sei. Lachend bestätigt der 60-Jährige: "Würde ich doch sagen, ja."

Die bekannte Goldmaske des altägyptischen Königs Tutanchamun. Der Pharao inspirierte Harald Glööckler zu seinem heutigen Aussehen.
Die bekannte Goldmaske des altägyptischen Königs Tutanchamun. Der Pharao inspirierte Harald Glööckler zu seinem heutigen Aussehen. © imago/Anadolu Agency

Optische Anpassung an König: Harald Glööckler verrät Grund für Aussehen

Harald Glööcklers Faszination für Adel und Könige spiegelt sich auch in seiner Mode wider. Unter seinem 1990 gegründeten Label Pompöös designte der 60-Jährige viele Outfits, die ganz im Zeichen von Prunk und royaler Extravaganz stehen. Auch seine eigens gestalteten Tapeten und Wohnaccessoires tragen unverkennbar eine opulente, glamouröse Handschrift. 2022 wurde ihm sogar die Ehre zuteil, zwei Privatjets der Fluggesellschaft Hahn Air Lines zu gestalten – natürlich ganz im königlichen Stil. Der AZ gewährte er dabei einen Einblick.

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  • Ostbayer vor 2 Stunden / Bewertung:

    Vielleicht wäre es gut, wenn man den Mann psychologische Hilfe anbietet und nicht durch die Klatschpresse noch fördert.

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  • Witwe Bolte vor 2 Stunden / Bewertung:

    Stellt Euch mal vor, Ihr wacht morgens auf und so einer liegt neben Euch. 😱

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  • OLGI vor 37 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Besser als ein verbittertes altes rechtes Hetzweib.

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