Nach zehn Monaten: Das Tambosi eröffnet endlich wieder

Zehn Monate hat’s gedauert und sechs Millionen gekostet. Jetzt öffnen Ugo Crocamo und sein Bruder Pino die Türen des Tambosi. Die AZ hat sich vorab umgeschaut.
| Kimberly Hoppe
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Tambosi
Hoppe/privat 6 Tambosi

München - Kaum geht das Licht an, an diesem Abend im Tambosi, bleiben die Passanten stehen, schauen durch die Fenster, wollen rein. Ugo Crocamo fängt die Gäste ab. "Scusi!", er bittet um etwas Geduld. "Ich habe hier 50 Jahre lang Silvester gefeiert", sagt eine elegante Frau. "Wann machen Sie denn endlich auf?" Ja, wann denn? Eine Frage, die sich ganz München stellt.

Schließlich ist das Tambosi, dieses 240 Jahre alte Schmuckstück, mit der Traumterrasse am Hofgarten, auch ein Teil von München. Die Antwort lautet: Jetzt. Endlich. Ab Montag, zum Start der Herbstferien öffnen sich die traditionsreichen Türen für alle Münchner. Aber pssst!

Eigentlich wollen Gastro-Liebling Ugo Crocamo (H’ugo’s) und sein Bruder Pino (Master’s Home) die Eröffnung gar nicht an die große Glocke hängen. Zehn Monate hat der Umbau gedauert, sechs Millionen Euro gekostet. Den Zuschlag fürs Tambosi haben sie vom Brau- und Bau-Paar Astrid und Hans Inselkammer bekommen (AZ berichtete).

Leckeres Essen, gesalzene Kaffee-Preise

Die Erwartungshaltung ist riesig. der Druck ebenso. Und jetzt macht das Tambosi ohne viel Tamtam auf. Einfach so. Ein Fest soll es Mitte November geben. Erst wollen die Crocamo-Brüder in einer Testphase schauen, wie’s läuft. Bei einem geheimen Probeessen vorab war die AZ dabei.

Der erste Eindruck? Das Tambosi wird Münchens neues Toplokal. Die Einrichtung ist stilvoll, gemütlich und einladend. Elegant, aber nicht steril. Wer in den bequemen Samtstühlen Platz nimmt, möchte nie mehr aufstehen.

Das Essen? Mediterran, klar. Pizza gibt’s nur draußen im Biergarten. Drinnen werden dafür hausgemachte Pasta serviert (mit Gambas für 14,90 Euro), viel Fleisch, Fisch und tolle Salate. Der Knaller: Rote Beete mit Lachs und Avocado (15,90 Euro). Die Kaffee-Preise sind gepfeffert (Espresso 3,10 Euro) – ob die Gratis-Aussicht versöhnt?

Die Crocamos zur AZ: "Wir sind voller Vorfreude und Aufregung – und bitten die ersten Gäste schon jetzt um Entschuldigung, falls ein bisserl Chaos herrscht. Aber wir freuen uns über jeden, der vorbeischaut."

Lesen Sie auch: So sieht es im neuen Tambosi aus

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