Nach Sturz und Operation: Kaffee-Gräfin trifft nächste Hiobsbotschaft

Erst der schwere Sturz, dann anhaltende Schmerzen und die Operation – nun folgt die nächste Hiobsbotschaft für Stephanie von Pfuel (65). Die Abendzeitung erfährt: Vier der insgesamt zehn eingesetzten Schrauben haben sich gelöst. Am Montag muss die Kaffee-Gräfin deshalb in die Unfallklinik Murnau. Dort soll sich entscheiden, ob die Politikerin noch einmal operiert werden muss.
Sturz beim Bühnendinner: Von Pfuel unterschätzt zunächst die Verletzung
Was ist passiert? Zwei Tage vor dem Wiesn-Anstich war Stephanie von Pfuel zum Party-Hopping aufgebrochen. Zunächst feierte sie beim "HeidiFest" von Heidi Klum im Münchner Hofbräuhaus. Anschließend wechselte sie in der Tiefgarage das Outfit: Aus dem Dirndl wurde ein Abendkleid, mit dem sie beim Bühnendinner der Bayerischen Staatsoper glänzen wollte.
Im Nationaltheater nahm der Abend aber eine dramatische Wendung. Die Bürgermeisterin von Tüßling trat auf den Saum ihrer Robe und stürzte kopfüber die Treppe hinab.

Zunächst unterschätzte von Pfuel die Folgen. Doch die Schmerzen wurden immer stärker. Schließlich wurde ein seltener Bruch der Beckenschaufel im Krankenhaus festgestellt. "Es hätte auch mein Hirn oder meine Zähne treffen können", sagt sie der Abendzeitung mit Blick auf die möglichen Folgen.
Zehn Schrauben zur Stabilisierung: Knochen soll zusammenwachsen
Die Operation erfolgte in Altötting. Zwei Metallplatten und zehn Schrauben wurden eingesetzt, um den Beckenknochen zu stabilisieren. Anschließend begann die Physiotherapie.

Doch Stephanie von Pfuel muss die Physio-Übungen vorerst aussetzen. Der Abendzeitung berichtet sie jetzt: "Beim ersten Eingriff ist offenbar etwas schief gegangen. Vier der eingesetzten Schrauben, die auch noch wesentlich für die Stabilität sind, haben sich nach der OP gelöst und sind zudem auf Wanderschaft gegangen."
Von Pfuel: Ein weiterer Eingriff notwendig?
Nach dem Wochenende entscheidet sich, wie es weitergeht. Die 65-Jährige stellt sich dann in der Unfallklinik Murnau den Professoren vor. Dort soll auch eine Computertomografie (CT) erfolgen. "Am Montag entscheidet es sich, ob ich noch einmal operiert werden muss", verrät Stephanie von Pfuel der Abendzeitung.
Noch immer hat von Pfuel Schmerzen. Sie ist auf Krücken angewiesen und kann ihr Bein derzeit kaum anheben. Ihren Alltag versucht sie trotzdem so normal wie möglich zu gestalten. Einen großen Teil ihrer Amtsgeschäfte erledigt die Bürgermeisterin aus dem Homeoffice. "Das ist natürlich sehr praktisch. Und ich kann auch zur Gemeinde humpeln", sagt sie der Abendzeitung.
Das Unglückskleid hängt noch im Schrank
Einen Groll auf ihr Bühnendinner-Outfit hat von Pfuel nicht. "Ich habe es nicht weggeworfen. Es hängt als absolutes Warn-Kleid im Schrank", schmunzelt sie.

"Es wird alles wieder. Da bin ich mir sicher"
Trotz der neuerlichen Komplikationen bleibt die Kaffee-Gräfin zuversichtlich: "Es wird alles wieder. Da bin ich mir sicher." Ob dafür allerdings eine zweite Operation notwendig ist, wird sich am Montag zeigen.