Nach "Rosenheim-Cops"-Ausstieg von Kollegen: Serien-Star spricht von Bruch

Im Cast der "Rosenheim-Cops" kam es zu großen Veränderungen: Gleich mehrere Schauspieler verließen die Serie in den vergangenen Monaten. Mit Christian K. Schaeffer ("Ignaz 'Jo' Casper"), Isabel Mergl ("Hilde Stadler") oder Marisa Burger ("Miriam Stockl") kehrten vertraute Gesichter dem ZDF-Format den Rücken. Welche Auswirkungen haben solche Ausstiege für die "Rosenheim-Cops"? Die Abendzeitung hat mit "Elena Dimos"-Darstellerin Anastasia Papadopoulou (49) gesprochen.
"Rosenheim-Cops"-Ausstieg von Kollegen: Für Serien-Star "nicht gleich eine Gefahr"
"Wenn bekannte und beliebte Gesichter oder Figuren gehen, entsteht natürlich erst einmal ein Bruch im gewohnten Gefühl der Serie", meint die Schauspielerin. Doch Papadopoulou betont, ein solcher Bruch müsse "nicht gleich eine Gefahr" für das Format darstellen. "Wenn der Abschied gut vorbereitet wird und neue Figuren ihren Raum bekommen, kann so ein Wandel der Serie frische Energien freisetzen, ohne dass etwas verloren geht." Zwar sei wichtig, dass die "Rosenheim-Cops" ihren "vertrauten Rhythmus" beibehalten, doch zugleich müsse man "kleine Neuerungen" zulassen.
Kultstatus wie "Miriam Stockl": "Ist mir nicht so wichtig"
Vor allem der "Rosenheim-Cops"-Ausstieg von Marisa Burger war für viele Kollegen und Fans sehr emotional. In der aktuellen Staffel ist die Schauspielerin noch für wenige Folgen zu sehen, dann heißt es: Pfiadi "Miriam Stockl". Was bleibt, ist die Erinnerung an eine Serien-Figur, die längst Kultstatus erreicht hat. Ob auch Anastasia Papadopoulou hofft, mit "Elena Dimos" zur TV-Ikone zu werden? "Ich denke, den Kultstatus kann man sich nicht vornehmen, der entsteht über die Zuschauer", erklärt sie der Abendzeitung. "Der ist mir aber auch nicht so wichtig wie die Arbeit, die ich mit 'Dr. Elena Dimos' habe: Schritt für Schritt sie besser kennenlernen. Schauen, was alles noch möglich ist. Überrascht werden, weiterentwickeln und vor allem weiterhin Spaß haben mit dem großartigen Team!"

"Rosenheim-Cops": Anastasia Papadopoulou spricht Klartext zu Ausstieg
Einen eigenen Ausstieg beim ZDF-Format will sich Papadopoulou gar nicht vorstellen. "Ich verlasse die 'Rosenheim-Cops' nicht", stellt die Schauspielerin nun klar. "Ich versuche im Moment zu bleiben. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich schon ewig dabei bin. [...] Es ist ja erst das vierte Jahr. Ich freue mich auf die weiteren 20 Jahre!"
"Elena Dimos" verkörpern zu dürfen, sei für die Brünette nach wie vor eine große Ehre. "Für mich fühlt sich die Rolle immer noch aufregend an. Immer wieder entdecke ich neue Facetten an ihr, da gibt es noch viel zu erzählen, worauf ich Lust habe." Die "Rosenheim-Cops"-Figur sei durch und durch ein interessanter Charakter: "Ihr Humor zum Beispiel, ihre tiefe Sehnsucht nach einer Beziehung... Da fällt mir noch viel ein, was ich jetzt gar nicht alles verraten möchte."

Anastasia Papadopoulou hofft auf Veränderung: "Davon gerne mehr!"
Allzu viel ist über die private Seite von "Elena Dimos" bislang nicht bekannt. Was man weiß: "Sie hat eine Freundin, die sie regelmäßig besuchen kommt", erklärt Papadopoulou. Damit brachte die Rechtsmedizinerin vor wenigen Jahren eine historische Neuerung in die Serie. Die Figur ist der erste offiziell homosexuelle Hauptcharakter in der Geschichte der "Rosenheim-Cops". "Ich freue mich immer wieder über die Nebengeschichten, in denen 'Elena' involviert ist, die geben meiner Figur immer wieder Futter", schwärmt Papadopoulou jetzt im Abendzeitung-Interview. "Davon gerne mehr!", so ihr Wunsch an die Produktion.
Die 26. "Rosenheim-Cops"-Staffel startete bereits am 29. September in der ZDF-Mediathek. Wie üblich kann man die Folgen auch im TV sehen (ab dem 6. Oktober immer dienstags um 19.25 Uhr). Neben Anastasia Papadopoulou flimmern auch Zuschauerlieblinge wie Max Müller ("Michi Mohr"), Dieter Fischer ("Anton Stadler") und Karin Thaler ("Marie Hofer") in der neuen Staffel über die Bildschirme.