Nach der Wanderung trifft sie auf ihre Familie: Kate rührt mit Fotos

Mit bewegenden Bildern hat sich Prinzessin Kate (44) bei allen bedankt, die sie bei ihrem jüngsten Herzensprojekt unterstützt haben. Auf Instagram teilte die Princess of Wales Aufnahmen, die das emotionale Wiedersehen mit ihrer Familie zeigen - kurz nachdem sie die National Three Peaks Challenge bewältigt hatte. "Vor genau einer Woche habe ich die National Three Peaks Challenge abgeschlossen. Ein riesiges Dankeschön an alle, die die Royal Marsden Cancer Charity unterstützt haben", schrieb sie zu den Fotos.
Die am Sonntag veröffentlichten Bilder zeigen Kate im Kreis ihrer Liebsten: Ehemann Prinz William (44), die drei gemeinsamen Kinder Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8), dazu ihre Eltern Carole und Michael Middleton, Bruder James Middleton und ein Golden Retriever.
Drei Gipfel in 24 Stunden
Was hinter Kate liegt, war alles andere als ein gemütlicher Spaziergang. Für die Royal Marsden Cancer Charity erklomm sie innerhalb von 24 Stunden die höchsten Gipfel Schottlands, Englands und Wales': Ben Nevis (1.345 Meter), Scafell Pike (978 Meter) und zum Abschluss Snowdon (1.085 Meter). Laut "Daily Mirror" legte sie dabei rund 37 Kilometer zu Fuß zurück, überwand 3.064 Höhenmeter und reiste zwischen den Bergen etwa 740 Kilometer mit dem Auto - gestartet war sie in der Nacht vom Samstag.
Der Kensington-Palast geht davon aus, dass Kate das erste Mitglied der Königsfamilie ist, das die Tour bewältigt hat, wie die "Daily Mirror" schreibt. Auf einem Foto war sie auf dem nebelverhangenen Gipfel des Ben Nevis zu sehen.
Für Kate war der Kraftakt zutiefst persönlich. Im März 2024 war bei ihr Krebs diagnostiziert worden, im Royal Marsden Hospital im Londoner Stadtteil Chelsea unterzog sie sich einer Chemotherapie; Anfang 2025 verkündete sie, in Remission zu sein. Auf dem Gipfel des Snowdon fand die Princess of Wales deutliche Worte: "Gemeinsam können wir all jenen zur Seite stehen, die mit einer Krebserkrankung leben, und dafür sorgen, dass niemand dieser Krankheit ungesehen oder ohne Unterstützung gegenübersteht".
Krebs betreffe eben nicht nur den Körper, so Kate weiter: "Er verändert, wie man denkt und fühlt, und beeinflusst jeden Aspekt des Lebens zutiefst. Ich weiß das aus eigener Erfahrung." Tapferkeit bedeute nicht nur, sich vorwärtszukämpfen, sondern "geerdet, verbunden und präsent zu bleiben, egal durch welches Gelände oder welche Landschaft man geht".
Stolzer Bruder an ihrer Seite
Begleitet wurde Kate bei der Challenge von ihrem Bruder James Middleton (39). Auf Instagram zeigte er sich "unglaublich stolz" auf seine Schwester. "Vor zwei Jahren habe ich dir gesagt, dass wir diesen Berg gemeinsam besteigen würden. Wir haben über das Bergsteigen gesprochen, als du im Krankenhaus warst, und über die unglaubliche heilende Kraft, die die Natur für Körper und Geist haben kann", schrieb er. Es sei ihm eine Ehre gewesen, an ihrer Seite zu sein.
"Zu sehen, wie weit du es schon gebracht hast, ist einfach inspirierend", erklärte er weiter. "Deine Stärke, deine Widerstandsfähigkeit und deine Entschlossenheit - und das alles, während du gleichzeitig die wunderbarste Mutter, Ehefrau, Tochter und Schwester bist - inspirieren mich und so viele andere jeden Tag aufs Neue."
Am Snowdon warteten schließlich weitere Angehörige auf die Rückkehrerin. Die elfjährige Prinzessin Charlotte und der zwölfjährige Prinz George gehörten laut BBC ebenso zum Empfangskomitee wie Prinz William und Kates Eltern.
Gemeinsam mit dem Royal Marsden rief Kate eine Spendenseite ins Leben, deren Erlöse einer ganzheitlichen Betreuung der Patientinnen und Patienten zugutekommen sollen. Dame Cally Palmer vom Royal Marsden NHS Foundation Trust zeigte sich laut "Daily Mirror" dankbar: "Wir sind zutiefst dankbar für diese großzügige Unterstützung, die das Leben so vieler Krebspatienten und ihrer Familien verändern wird."