Moderatoren-Rauswürfe: "Sat.1 Frühstücksfernsehen"-Star spricht von "Existenzangst"

"Bin ich der oder die Nächste?" Diese Frage dürften sich derzeit viele Moderatoren stellen, die an ihrem TV-Job hängen. In den vergangenen Monaten wurde bei diversen Sendern ordentlich ausgesiebt: RTL etwa strich im Januar ganze 600 Stellen. Auch Karen Heinrichs (52) macht sich Gedanken zur momentanen Kündigungswelle im TV: Die Moderatorin vom "Sat.1-Frühstücksfernsehen" erzählt ehrlich, dass die Ungewissheit in der Branche gerade einige Ängste schürt.
Karen Heinrichs besorgt: "Gucken nicht mehr so viele Fernsehen"
Karen Heinrichs sagt ihrem Kollegen Matthias Killing (46) im Podcast "Redebedarf": "Also ich habe ganz, ganz viele liebe Freunde mit ganz großen Existenzängsten, immer noch, auch in meinem Alter. Ich bin jetzt 52 geworden", so die TV-Moderatorin.
Für die momentane Unsicherheit in ihrem Umfeld habe Karen Heinrichs auch eine gute Erklärung parat: "Aber viele haben ja auch irgendwie Jobs verloren in der Medienbranche, das muss man auch mal dazu sagen. Weil dieses ganze YouTube, Internet, das verschiebt sich alles so. Es gucken nicht mehr so viele junge Leute Fernsehen", weiß die 52-Jährige.

"Frühstücksfernsehen"-Star: "Viel Existenzangst um mich herum"
Die Moderatorin bedauert, dass "ganz, ganz viele tolle, tolle Leute, die wirklich was können" durch ihre Kündigung gezwungen waren, sich neu zu orientieren: "Die gehen teilweise in ganz andere Berufe, ja, in ganz andere Branchen, was ja auch okay ist", so Karen Heinrichs. "Aber da ist ganz viel Existenzangst im Moment um mich herum."
Schließlich betont die 52-Jährige, wie dankbar sie dafür sei, noch immer für das "Sat.1-Frühstücksfernsehen" drehen zu dürfen. Doch sie räumt auch ehrlich ein, dass die Sorgen in ihrem Umfeld sie nicht ganz kaltlassen würden: "Das beeinflusst einen natürlich dann auch von außen", findet Karen Heinrichs.