Moderatoren-Rauswürfe: "Sat.1 Frühstücksfernsehen"-Star spricht von "Existenzangst"

In den vergangenen Monaten wurde im TV ordentlich aussortiert: Beliebte Gesichter bei RTL, SWR und ZDF mussten ihre Moderationsposten räumen. Nun erzählt Karen Heinrichs, wie sie die Stimmung in der Branche wahrnimmt – und verrät, ob sie um ihren Job beim "Sat.1-Frühstücksfernsehen" bangt.
Eva Meeks
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Karen Heinrichs (l.) liebt ihren Job beim "Frühstücksfernsehen". Die Kündigungswelle in der TV-Branche lässt auch sie nicht kalt.
Karen Heinrichs (l.) liebt ihren Job beim "Frühstücksfernsehen". Die Kündigungswelle in der TV-Branche lässt auch sie nicht kalt. © Sat.1/Claudius Pflug

"Bin ich der oder die Nächste?" Diese Frage dürften sich derzeit viele Moderatoren stellen, die an ihrem TV-Job hängen. In den vergangenen Monaten wurde bei diversen Sendern ordentlich ausgesiebt: RTL etwa strich im Januar ganze 600 Stellen. Auch Karen Heinrichs (52) macht sich Gedanken zur momentanen Kündigungswelle im TV: Die Moderatorin vom "Sat.1-Frühstücksfernsehen" erzählt ehrlich, dass die Ungewissheit in der Branche gerade einige Ängste schürt.

Karen Heinrichs besorgt: "Gucken nicht mehr so viele Fernsehen"

Karen Heinrichs sagt ihrem Kollegen Matthias Killing (46) im Podcast "Redebedarf": "Also ich habe ganz, ganz viele liebe Freunde mit ganz großen Existenzängsten, immer noch, auch in meinem Alter. Ich bin jetzt 52 geworden", so die TV-Moderatorin.

Für die momentane Unsicherheit in ihrem Umfeld habe Karen Heinrichs auch eine gute Erklärung parat: "Aber viele haben ja auch irgendwie Jobs verloren in der Medienbranche, das muss man auch mal dazu sagen. Weil dieses ganze YouTube, Internet, das verschiebt sich alles so. Es gucken nicht mehr so viele junge Leute Fernsehen", weiß die 52-Jährige.

Matthias Killing und Karen Heinrichs moderieren zusammen einen Podcast und das "Sat.1-Frühstücksfernsehen".
Matthias Killing und Karen Heinrichs moderieren zusammen einen Podcast und das "Sat.1-Frühstücksfernsehen". © imago/Andreas Weihs

"Frühstücksfernsehen"-Star: "Viel Existenzangst um mich herum"

Die Moderatorin bedauert, dass "ganz, ganz viele tolle, tolle Leute, die wirklich was können" durch ihre Kündigung gezwungen waren, sich neu zu orientieren: "Die gehen teilweise in ganz andere Berufe, ja, in ganz andere Branchen, was ja auch okay ist", so Karen Heinrichs. "Aber da ist ganz viel Existenzangst im Moment um mich herum."

Schließlich betont die 52-Jährige, wie dankbar sie dafür sei, noch immer für das "Sat.1-Frühstücksfernsehen" drehen zu dürfen. Doch sie räumt auch ehrlich ein, dass die Sorgen in ihrem Umfeld sie nicht ganz kaltlassen würden: "Das beeinflusst einen natürlich dann auch von außen", findet Karen Heinrichs.

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  • Futurana vor einer Stunde / Bewertung:

    Das lamentieren über den Medien Jobverlust nimmt , bei allem Verständnis, derzeit überhand. Die Moderatoren sind durchwegs "feste" Freiberufler. Also ohne Vertrag. Viele, sehr viele Branchen minimieren aus unterschiedlichen Gründen derzeit ihr Personal. Ich wünsche den nunmehr Arbeitslosen alles Gute für die neue Jobsuche.

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