Millionen-Investment von Heidi Klum: Topmodel hadert nach Geld-Entscheidung
Heidi Klum (53) zählt zu den erfolgreichsten Entertainment-Exporten Deutschlands. Das geschätzte Vermögen der Blondine beläuft sich auf 130 bis 160 Millionen Euro. Viele clevere Business-Entscheidungen haben dazu geführt, dass die 53-Jährige längst ausgesorgt hat. Doch nun gibt Heidi Klum offen zu, dass auch sie schon daneben lag – und ein besonderes Herzensprojekt nicht den gewünschten Erfolg erzielen konnte.
Heidi Klum über Investment: "Nicht unbedingt funktioniert"
Unzählige Werbeverträge, TV-Shows, sogar eigene Songs: Heidi Klum lässt sich geschäftlich nicht in eine Schublade stecken. Im "OMR"-Podcast verrät sie jetzt, dass sie diesen Geschäftssinn ihren vier Kindern immer vorgelebt habe: "Ich weiß nicht, ob es vererbt wird, aber die sehen es schon. Die sehen, wie ich gearbeitet habe über die Jahre und wie Sachen entstanden sind." Sie gibt jedoch ehrlich zu: "Aber es gibt auch Sachen, die haben dann auch nicht unbedingt funktioniert."
Das Topmodel erklärt, "sehr viel Geld" in ein eigenes Spiel auf "Roblox" investiert zu haben – einer Online-Plattform, auf der man Games sowohl kreieren als auch spielen kann. Zuvor hatte sie bei Tochter Lou (16) mitbekommen, wie diese Fashion-Spiele zockte, in denen alle Models schlank und einheitlich aussahen. "Das ist ja auch nicht gut, wenn sie sich das jetzt anguckt und wir haben ja jetzt gelernt in den letzten Jahren, dass Body Positivity wichtig ist und dass alle gerne gesehen werden möchten", so Klum besorgt.

Kreativität fördern: Heidi Klum mit wichtiger Mission unterwegs
Also habe sie den Entschluss gefasst, auf der Plattform selbst ein Spiel und damit einen wichtigen Gegenentwurf zu kreieren. "Das ist schweineteuer", erzählt Heidi Klum lachend. "Fast eine Million habe ich da reininvestiert." Sie habe den Spielebauern den Auftrag gegeben, zwölf unterschiedliche Laufstege für die zwölf Monate des Jahres anzulegen: "Und ich habe die auch visuell in jeder Welt komplett anders aussehen lassen."
Die Spielcharaktere hätten Nutzer frei gestalten können: Körpergröße, Statur, Haar- und Hautfarbe. Damit wollte Heidi Klum Kindern die Möglichkeit geben, sich kreativ zu entfalten: "Ich wollte, dass man den Menschen oder die Person, die dann am Catwalk läuft, dass du die dir so zusammenbauen kannst, wie du möchtest."

Doch über dieses Herzensprojekt sagt Heidi Klum heute: "Es hat am Ende nicht so wirklich funktioniert, was auch schade ist." Die Vierfachmama bedauert, dass die Nutzer weiterhin die stereotype Barbie bevorzugt hätten: "Am Ende des Tages kommt das aber doch nicht an. Die wollen dann doch eher schlank und so aussehen, eben wie das die anderen Spiele vorgeben."
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