Bruch zwischen Maxi Arland und Florian Silbereisen: "Wünsche ihm persönlich alles Gute"

Maximilian Arland (45) und Florian Silbereisen (45) haben ihre Karriere gemeinsam bei dem mittlerweile verstorbenen Schlager-Manager Hans R. Beierlein (†93) begonnen. Medienberichten zufolge bildeten sie mit Stefan Mross (50) und Stefanie Hertel (47) eine enge Clique. Das Quartett trat in denselben TV-Shows auf und ging sogar zusammen auf Tournee. Auch privat stand es sich nahe. Zumindest zwischen Arland und Silbereisen kühlte das Verhältnis dann jedoch merklich ab.
Maximilian Arland über Ex-Kumpel Florian Silbereisen: "Kontakte verändern sich"
Über konkrete Streits oder Meinungsverschiedenheiten ist öffentlich nichts bekannt. Vielmehr scheint der Kontakt auf ganz natürliche Weise abgeflaut zu sein. Gegenüber der Abendzeitung verrät Maximilian Arland jetzt, in welchem Verhältnis er heute zu Florian Silbereisen steht: "Wir haben eine gemeinsame Geschichte und uns über viele Jahre immer wieder bei den unterschiedlichsten Produktionen getroffen. Natürlich verändern sich berufliche Wege, Formate kommen und gehen und dadurch verändern sich auch Kontakte."
Abgekühltes Verhältnis: "Ich wünsche ihm persönlich alles Gute"
Tatsächlich scheinen die zwei Schlagerstars mittlerweile nur noch wenig miteinander zu tun zu haben. Für Maximilian Arland ist das offenbar halb so wild: "Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass sich unsere beruflichen Wege irgendwann in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Ich blicke auf die gemeinsame Zeit positiv zurück und wünsche ihm persönlich alles Gute." Der "Immer nur du"-Interpret stellt somit klar: Böses Blut gibt es nicht. Ganz ohne Groll findet Arland nur wohlwollende Worte für seinen einstigen Weggefährten.

Nach "Immer wieder sonntags"-Aus für Stefan Mross: Das sagt Maxi Arland
Auch über Stefan Mross äußert sich der Schlagersänger im Interview mit der Abendzeitung. Dieser stand vor wenigen Wochen das letzte Mal für seine ARD-Sendung "Immer wieder sonntags" auf der Bühne. Dem Moderator fiel der TV-Abschied sichtlich schwer – mehr als 20 Jahre war die Show für ihn eine Art zweites Zuhause. Maximilian Arland zeigt im Interview mit der Abendzeitung viel Mitgefühl mit Mross: "Wenn eine Sendung über so viele Jahre ein fester Bestandteil des eigenen Lebens und der eigenen Karriere war, dann ist ihr Ende natürlich erst einmal ein gewaltiger Einschnitt. Das betrifft nicht nur die Arbeitsseite, sondern auch die Identität, die man mit einem solchen Format verbindet."
Schlagerstar schlägt ernste Töne an: "Ich kenne dieses Gefühl"
Doch Arland schlägt ernste Töne an und betont, "dass gerade Moderatoren lernen müssen, sich nicht ausschließlich über eine Sendung zu definieren". Die TV-Landschaft verändere sich ständig: "Und manchmal muss man nach einem Ende den Mut haben, sich neu zu erfinden." Der 45-Jährige selbst habe bereits die Erfahrung gemacht, wie es ist, sich plötzlich umorientieren zu müssen. "Ich kenne dieses Gefühl", schildert er der Abendzeitung. Ob er damit auf die Absetzung seiner eigenen Unterhaltungsshow "Musikantendampfer" anspielt?

Von 2004 bis 2011 moderierte Maximilian Arland das Format im Ersten. Dann wurde der "Musikantendampfer" eingestampft. "Manchmal entsteht aus einem vermeintlichen Rückschritt plötzlich die Chance, etwas ganz anderes zu machen", erzählt der Sänger jetzt im Interview.
Maximilian Arland besorgt: "Große Bühnen für Schlager verschwinden"
Nach dem "Immer wieder sonntags"-Aus betont Arland nun: "Ich finde es grundsätzlich schade, wenn solche großen, verlässlichen Bühnen für Schlager verschwinden. Das Fernsehen hat immer weniger feste Orte, an denen diese Musik und ihre Künstler wirklich stattfinden können." Diese Entwicklung bereitet dem Sänger offenbar Sorgen. Es bleibt wohl nur abzuwarten, wie es für den Schlager im deutschen TV weitergeht.