Marisa Burger weint wegen Senta Berger: "Herzzerreißend"

Die vergangenen Wochen war für Senta Berger (84) nicht einfach. Nach einem Sturz in Hamburg zog sich die beliebte Schauspielerin einen Oberschenkelbruch zu. Bei der Premiere ihres neuen Films "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", der ihr viel bedeutet, konnte sie deshalb nicht dabei sein. Ihr Sohn Simon Verhoeven (53) verriet, dass der Sturz auch seelische Narben hinterließ. Schauspielkollegin Marisa Burger (52) zeigt sich jetzt ganz ergriffen und spricht über Bergers Herzensprojekt.
Wegen Senta Berger: Marisa Burger "zutiefst berührt"
"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" läuft seit Ende Januar im Kino. Senta Berger spielt im Film "Inge Birkmann", eine der Hauptrollen. Ihr Sohn Simon, der beruflich in die Fußstapfen seines Vaters Michael Verhoeven (†85) getreten ist, führte Regie. Marisa Burger wirkte in der Produktion zwar nicht mit, doch die "Rosenheim-Cops"-Bekanntheit hat darüber einiges zu sagen. In ihrem Podcast "Abendkasse – Kultur in der Clutch" verrät die 52-Jährige, wie begeistert sie von dem Film gewesen sei: "Er hat mich zutiefst berührt, weil er eine Hommage an Senta Berger ist." Sie empfindet den Film als "herzzerreißend", zugleich schüre er jedoch Hoffnung.
Zeichen der Hoffnung: "Wir haben alle Potenzial, wir können berühren"
"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" setze mit Senta Berger in der Hauptrolle ein Zeichen dafür, dass das Alter nichts über schauspielerische Fähigkeiten aussagt. Für Marisa Burger steht fest: "Egal wie alt wir als Schauspieler werden, wir haben alle Potenzial, wir können berühren. Du findest in jedem, der in einem [höheren, d. R.] Alter auf der Bühne steht, vor der Leinwand ist, Talent... Es ist so berührend und so schön."

Marisa Burger ganz aufgelöst: "Ich hab geweint"
Für Marisa Burger ist der Film mit Senta Berger eine Bereicherung: "Und dafür möchte ich mich bedanken, dass ich das gesehen habe." Bergers Herzensprojekt hinterließ scheinbar tiefe Spuren. "Ich hab geweint", stellt Burger im Podcast klar. "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" sei ein Film, der Emotionen auslöse. "Und er ist eine Hommage ans Älterwerden", betont der "Rosenheim-Cops"-Star.
"Ich fand Senta Berger zum Niederknien"
Auch Marisa Burgers Podcast-Kollegin Solveig Duda (53) hat den Film gesehen und ist schwer begeistert: "Ich habe die Zärtlichkeit von Regisseur Simon Verhoeven seiner Mutter gegenüber gespürt. Dass man so Acht gibt, auf die älteren Menschen… Ich hab tatsächlich auch geweint, es gab mehrere Stellen. Ich fand Senta Berger [...] zum Niederknien, weil sie die Zerbrechlichkeit eben so toll gespielt hat." Über so viel Begeisterung dürfte sich Berger sehr freuen. Im Genesungsprozess nach ihrem Sturz ist der Zuspruch sicherlich Balsam für die Seele...