Kündigungswelle im Palast: Personal-Ärger bei Prinz William und Prinzessin Kate

Wer für das britische Königshaus arbeiten will, muss gewisse Standards erfüllen. Ansonsten kann man schnell vor die Palasttür gesetzt werden. Das mussten nun auch Angestellte von Prinz William und Prinzessin Kate erfahren. Ein Sprecher der Londoner Polizei erklärt, was genau vorgefallen ist.
von  Eva Meeks
Bittere Pille für Prinz William und Prinzessin Kate: Im Kensington-Palast musste Personal entlassen werden.
Bittere Pille für Prinz William und Prinzessin Kate: Im Kensington-Palast musste Personal entlassen werden. © imago/iImages

Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) leben mit ihrer Familie in der Nähe vom Schloss Windsor. Zuvor waren sie im Kensington-Palast zu Hause. Der prächtige Bau ist noch immer ihre Adresse, wenn sie in der englischen Hauptstadt weilen. Wie nun bekannt wird, gibt es mächtigen Ärger hinter den Londoner Palasttüren: Angestellte hatten sich im Ton vergriffen – und wurden jetzt prompt vor die Tür gesetzt.

Sicherheitskräfte im Kensington-Palast: "Unangebrachte" Kommentare

Wie "The Sun" berichtet, war es in den vergangenen Jahren vermehrt zu "unangebrachten" Kommentaren im Kensington-Palast gekommen. Eine Angestellte hatte zum Beispiel gemeldet, von einem Sicherheitsmann den Satz: "Der Palast ist voller kleiner Hitler" vernommen zu haben. Weitere, zum Teil "frauenverachtende" Sätze sollen gefallen sein.

Eine Quelle nahm die beschuldigten Sicherheitsmänner in Schutz: "Die Äußerungen der Beamten wurden als frauenfeindlich empfunden, obwohl die Vorwürfe harmlos waren und keiner davon sexueller Natur war." Und doch entschied man sich dazu, fünf Sicherheitsmänner aus ihren Positionen zu entlassen. Prinz William und Prinzessin Kate sollen diese Entscheidung nicht mitbeeinflusst haben, wurden aber davon in Kenntnis gesetzt.

Prinz William und Prinzessin Kate lebten einst im Kensington-Palast: Dort wurden nun fünf Sicherheitsmänner entlassen.
Prinz William und Prinzessin Kate lebten einst im Kensington-Palast: Dort wurden nun fünf Sicherheitsmänner entlassen. © imago/Avalon.red

Stellungnahme von Londoner Polizei: "Entspricht nicht den hohen Standards"

Ein Sprecher der Londoner Polizei teilt offiziell mit: "Das gemeldete Verhalten entspricht nicht den hohen Standards, die von Polizeibeamten erwartet werden, insbesondere von denen, die an vorderster Front im Schutzdienst tätig sind. [...] Im Anschluss an unsere interne Untersuchung dieser Angelegenheit wurden die Beamten zu einer Reflexionsrunde aufgefordert, um ihr Handeln zu überdenken, und Lehren für die Zukunft zu ziehen."

Die Entlassung der fünf Sicherheitsmänner sei die einzig richtige Entscheidung gewesen, wie der Sprecher findet: "Es bleibt eine Priorität der Londoner Polizei, sicherzustellen, dass alle Beamten und Mitarbeiter die höchsten Standards an Professionalität einhalten, damit wir weiterhin Vertrauen und Zuversicht bei den Menschen aufbauen können, denen wir dienen."

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