Monika Gruber über Erwartungshaltung an Frauen: "Ganz anders zumute"

Monika Gruber hinterfragt die Rolle der Frau kritisch. Müssen Frauen "immer stark" sein, selbst wenn ihnen innerlich ganz anders zumute ist? Gruber erzählt von Anpassungsdruck, "männlichen Zügen" und dem Wunsch, sich trotzdem nicht selbst zu verlieren.
Max Häussler
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Kabarettistin Monika Gruber
Kabarettistin Monika Gruber © imago/Future Image

Monika Gruber habe festgestellt, dass von Frauen mittlerweile zu oft verlangt wird, "immer stark" zu sein. Die Kabarettistin meint in ihrem Podcast "Die Gruaberin": "Wenn du einen Tag hast, wo du sagst: 'Ich würde mich am liebsten im Bett verkriechen, zwei Schachteln Schokolade essen und eine Flasche Prosecco dazu trinken und nie wieder aufstehen.' Und dann musst du aber raus und deinen Job machen, musst strahlen, und dir ist ganz anders zumute..."

Monika Gruber kritisiert: "Männliche Züge entwickelt"

Monika Gruber habe dadurch "männliche Züge entwickelt", erklärt die Kabarettistin. Die Erwartung, jederzeit Stärke zeigen zu müssen, sei früher vor allem Männern zugeschrieben worden, meint Gruber. Dass nun auch von ihr als Frau verlangt werde, permanent standhaft und beherrscht zu bleiben, kritisiert sie.

"Ich muss versuchen, in meiner Weiblichkeit zu bleiben"

Oft müsse man als Frau "über diesen Punkt gehen, wo du sagst: 'Eigentlich kann ich nicht mehr. Eigentlich würde ich mich gern irgendwo anlehnen.' Aber es geht nicht". Monika Gruber habe sich vorgenommen, sich trotz gesellschaftlicher Erwartungen als Mensch treu bleiben zu wollen. "Dann habe ich mir gesagt: 'Nein, ich muss trotzdem irgendwie versuchen, in meiner Weiblichkeit zu bleiben'", so die Kabarettistin.

Hoffnung bei der Gruberin: "Auf einem guten Weg"

Die Gruberin ist unzufrieden über die vermeintliche Erwartungshaltung an Frauen. Trotzdem blickt sie hoffnungsvoll in die Zukunft: "Ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind, einen guten Mittelweg zu finden, und, dass wir Frauen auch in unserer Weiblichkeit sein können." Monika Gruber möchte weiterhin selbstbestimmt leben dürfen. Zugleich will sie jedoch, dass der Anpassungsdruck kritisch hinterfragt wird. Ob die Gruberin in ihrem kommenden Bühnenprogramm darüber reden wird? Die Fans dürfen gespannt sein.

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13 Kommentare
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  • Bongo am 13.01.2026 10:08 Uhr / Bewertung:

    Antwort an pittomuc:
    Das kann Ihnen nicht passieren, weil, was von vorneherein nicht vorhanden ist, sich auch nicht verabschieden kann!

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  • pittomuc am 13.01.2026 12:46 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Bongo

    Willkommen im Club !

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  • Himbeer-Toni am 13.01.2026 09:15 Uhr / Bewertung:

    Danke Frau Gruber! Das Herz auf dem richtigen Fleck. Und wenn die ganzen linken Weltverbesserer und Gscheidhaferl in die Luft gehen, dann weiß man Sie haben recht.

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