König Charles erneut mit Epstein-Fragen konfrontiert

König Charles III. wird in Lancashire freundlich empfangen - bis ein Mann laut nach den Verbindungen von Andrew Mountbatten-Windsor zu Jeffrey Epstein fragt. Zuvor gab es schon in Dedham ähnliche Szenen.
(wue/obr/spot) |
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König Charles III. während eines Termins in Clitheroe am 9. Februar.
König Charles III. während eines Termins in Clitheroe am 9. Februar. © ddp/CAMERA PRESS/ROTA

König Charles III. (77) wurde am Montag im englischen Clitheroe überwiegend freundlich empfangen. Bei einem Besuch in der Grafschaft Lancashire blieb dem britischen Monarchen jedoch auch eine unangenehme Frage nicht erspart: Er wurde erneut auf seinen Bruder Andrew Mountbatten-Windsor (65) und dessen Verbindungen zu Jeffrey Epstein (1953-2019) angesprochen.

"Charles, wie lange wussten Sie schon von Andrew und Epstein?"

Charles reiste mit dem Zug nach Clitheroe, um dort unter anderem Landwirte und Gewerbetreibende aus der Region zu treffen. Als er vor dem Bahnhof auf Schaulustige traf, kam es laut einem Bericht der "Daily Mail" erneut zu einer unangenehmen Szene: In einem von der Boulevardzeitung verbreiteten Clip ist zu sehen, wie der König Hände schüttelt und ein paar Worte mit den Menschen am Straßenrand wechselt. Aus der Menge ruft dabei ein Mann: "Charles, wie lange wussten Sie schon von Andrew und Epstein?"

Der König scheint darauf nicht zu reagieren und geht weiter. Aus der Menge kommen stattdessen Buhrufe, ein Mann ruft: "Halt den Mund." Ob Charles die Frage nicht gehört oder absichtlich überhört hat, ist nicht bekannt. Insgesamt wirkte der Empfang in Clitheroe herzlich - auf Fotos sind viele sichtlich gut gelaunte Schaulustige zu sehen. Charles besuchte unter anderem den Clitheroe Auction Mart, wo Vieh und landwirtschaftliche Maschinen versteigert werden.

Wenige Tage zuvor war es bereits zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. König Charles und Königin Camilla (78) hatten gemeinsam den Ort Dedham besucht, als mehrere Fragen aus der Menge laut wurden. Laut Berichten war eine Reporterin des Senders ITV zu hören, die fragte: "Eure Majestät, wird Ihre Familie bei der Epstein-Untersuchung helfen? Haben Sie eine Botschaft für die Opfer, Eure Majestät?" Ein Mann rief zudem: "Charles, haben Sie die Polizei unter Druck gesetzt, mit den Ermittlungen gegen Andrew zu beginnen?"

Clitheroe-Besuch nach Statement von William und Kate

Nur wenige Stunden zuvor hatten sich erstmals Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) öffentlich im Epstein-Skandal geäußert. Der britischen BBC ließ ein Sprecher des Palastes ausrichten: "Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind. Ihre Gedanken gelten weiterhin den Opfern."

Andrew Mountbatten-Windsor, dem seine Titel entzogen wurden, steht seit Jahren wegen seiner Verbindungen zu Epstein in der Kritik. Mit der Veröffentlichung zahlreicher neuer Dokumente zum Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit nun erneut auf den Bruder von König Charles III.

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