Käfer-Witwe Uschi Ackermann trauert: "Er hat meine Seele zum Lachen gebracht"

Käfer-Witwe Uschi Ackermann (79) muss einen schweren Verlust verkraften: Ihr geliebter Mops Willy ist im Alter von 13 Jahren gestorben. Noch vor zwei Wochen hatte sie beim großen Erinnerungsfest zu Ehren ihres 2015 verstorbenen Mannes Gerd Käfer voller Liebe von ihrem Seelenhund erzählt. Trotz wiederkehrender Mastzellentumoren hatten ihn die Spezialisten der LMU-Tierklinik mehr als ein Jahr lang mit inzwischen vier operativen Eingriffen betreut und immer wieder auf die Beine gebracht. Umso größer war Ackermanns Hoffnung, noch möglichst viel gemeinsame Zeit mit ihrem Willy verbringen zu können.
Käfer-Witwe trauert um Mops: "Willy kam sogar an ein Sauerstoffgerät"
Jetzt waren die aggressiven Tumoren, eine Art Hautkrebs, erneut aufgetreten und wurden therapiert. "Die Professoren haben alles versucht. Willy kam sogar an ein Sauerstoffgerät", erzählt Uschi Ackermann exklusiv der Abendzeitung. Und: "Ihn noch weiter am Leben zu erhalten, wäre für ihn eine Qual gewesen, deshalb habe ich ihn schweren Herzens erlösen lassen."
Trotz ihrer frischen Trauer versucht die Tierschützerin und ehemalige PR-Koryphäe zu scherzen: "Möpse, also die Hunde, sind warmherzig, liebevoll, treu, sensibel und widersprechen nicht. Sie haben alle Eigenschaften, die man sich von einem Mann wünschen würde."
Vor sechs Jahren war Willy aus dem Augsburger Tierheim zu Uschi Ackermann gekommen: "Eine fremde Dame hatte mich angeschrieben und mir den Tipp gegeben. Die Vorbesitzer wollten ihn einschläfern lassen, weil sie kein Geld für den Tierarzt und auch keine Tierkrankenversicherung hatten."
"Er hat meine Seele zum Lachen gebracht"
Nach ein paar dringend notwendigen Operationen (u.a. komplette Zahnsanierung in der Tierklinik Oberhaching) sei Willy wieder "mopsfidel" gewesen und zu ihrem Sonnenschein geworden, betont Ackermann. "Er hat meine Seele zum Lachen gebracht, er war ein Herz auf vier Beinen."
Jetzt brauche sie erst mal Zeit, um sich von ihrem Willy zu verabschieden. "Ich werde ihn nie vergessen, er hat mein Leben jeden Tag bereichert", so Ackermann mit erstickter Stimme am Telefon. Ihr graut es vor langen, einsamen Winterabenden: "Willy lag immer neben mir auf der Couch und kuschelte sich an mich, er hatte so ein liebes, anschmiegsames Wesen und ist nicht von meiner Seite gewichen. Ich kann das alles noch gar nicht fassen."