Jörg Pilawa offenbart: Das mach ihn in der Corona-Krise aggressiv

Im TV präsentiert sich Jörg Pilawa stets gut gelaunt und fröhlich. In der Corona-Krise gibt es allerdings eine Sache, die ihn aggressiv macht: "Ich finde es ganz schrecklich."
| AZ/dpa
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Jörg Pilawa steht bereits seit 26 Jahren vor der Kamera.
Jörg Pilawa steht bereits seit 26 Jahren vor der Kamera. © BrauerPhotos / B.Engel

Abstand, kaum oder kein Publikum und ständig ein Stäbchen in Nase und Rachen: Durch die Corona-Krise hat sich der Job von TV-Schaffenden verändert. Moderator Jörg Pilawa hat jetzt darüber gesprochen, was ihn an seinem neuen Alltag am meisten nervt.

Jörg Pilawa: "Ich werde Schritt für Schritt aggressiver"

Dabei handelt es sich aber nicht um die ständigen Corona-Tests, die der Showmaster für seine Arbeit vor der Kamera über sich ergehen lassen muss. "Ich kann Ihnen schon gar nicht mehr sagen, wie oft ich Stäbchen in Mund und Nase hatte … Allein bei der Silvestershow mussten wir drei Tests machen", erklärt er im Interview mit "RND".

Eine Sache im Pandemie-Alltag mache Jörg Pilawa allerdings besonders aggressiv. Der Moderatorhat im Lockdown das Joggen wieder angefangen – seine Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen. "Ich hasse Joggen! Wie Leute beim Joggen frei werden können, verstehe ich nicht. Ich werde Schritt für Schritt aggressiver, ich finde es ganz schrecklich", sagte der Moderator dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er habe schon alles probiert: "Mit Musik laufen, ohne Musik, mit Hörbuch. Ich werde nicht frei, vermutlich mache ich alles falsch."

Das hält Jörg Pilawa von Verschwörungstheoretikern

Für Menschen, die sich derzeit nicht an die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus halten, hat Pilawa nach eigenen Worten kein Verständnis. Schließlich gehe es "um den Schutz der Schwächsten", sagte er: "Also die mit Vorerkrankungen und die Älteren. Ich finde, dass wir für die auch mal durchhalten können."

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Für Corona-Leugner könne der Moderator nicht viel Verständnis aufbringen, wie er weiter erklärt: "Ich kann nicht verstehen, wie man Verschwörungstheoretiker wird." Allerdings seien die Fronten zwischen Befürworter und Gegner der Maßnahmen zu verhärtet: "Ich kann nicht glauben, dass es in Sachen Corona nur Schwarz oder Weiß gibt. Ich habe das Gefühl, dass man zu 100 Prozent Team Lockdown sein muss. Wenn man etwas hinterfragt, ist man gleich ein Coronazweifler."

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