Illegale Panzer für Kunstaktion von Harald Glööckler: Prozess beginnt

Ein 49-Jähriger brachte zwei britische Panzer nach Deutschland, diese sollten zu Kunstobjekten bei einer Aktion von Modeschöpfer Harald Glööckler werden. Jetzt steht der Importeur vor Gericht.
| AZ/dpa
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Dieser Panzertyp (Combat Engineer Tractor FV 180) sollte für eine Kunst-Aktion von Harald Glööckler bemalt werden.
CC 8 Dieser Panzertyp (Combat Engineer Tractor FV 180) sollte für eine Kunst-Aktion von Harald Glööckler bemalt werden.
Teleshopping ohne Paradiesvogel Harald Glööckler?
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Auf der Frankfurter Buchmesse präsentierte Harald Glööckler sein neues Buch
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Harald Glööckler liebt es pompöös
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Das Phantom der Oper? Harald Glööckler hat in der Loge Platz genommen.
dpa 8 Das Phantom der Oper? Harald Glööckler hat in der Loge Platz genommen.
Harald Glööckler
dpa 8 Harald Glööckler
Wenige Stunden vor dem Ball: Harald Glööckler posiert in Wien am Rande eines Pressegesprächs in seiner Suite im Hotel Imperial.
dpa 8 Wenige Stunden vor dem Ball: Harald Glööckler posiert in Wien am Rande eines Pressegesprächs in seiner Suite im Hotel Imperial.
Von einem "riesigen Schäferhund" ist Harald Glööckler gebissen worden (Symbolfoto)
dpa 8 Von einem "riesigen Schäferhund" ist Harald Glööckler gebissen worden (Symbolfoto)

Bensheim - Zwei eigentlich als Kunstobjekte vorgesehene Panzer werden zu einem Fall vor Gericht. Die beiden in Großbritannien gekauften Militärfahrzeuge soll ein 49-Jähriger nach Deutschland gebracht haben - noch ohne jede künstlerische Veränderung. Da die Panzer nicht demilitarisiert gewesen seien, hätte der Mann laut Anklage für die Einfuhr eine Genehmigung gebraucht. Nun muss er sich an diesem Mittwoch (29. November) wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor dem Amtsgericht Bensheim in Hessen verantworten.

Gekauft haben soll der Mann die Panzer im Jahr 2013, beide Typ Combat Engineer Tractor FV 180. Der 49-Jährige soll die Fahrzeuge zum Preis von insgesamt 30.000 Euro dann weiterverkauft haben. Die Kampffahrzeuge sollen vor allem ihre gegen Handfeuerwaffen und Artilleriesplitter schützende Panzerwanne noch vollständig besessen haben, diese hätte laut Anklage aber Ausschnitte aufweisen müssen um als "demilitarisiert" zu gelten.

Harald Glööckler plante das Bemalen der Panzer

Gedacht gewesen seien die Panzer für eine Kunst-Aktion in Berlin gegen Sinnlosigkeit und Grausamkeit von Kriegen. Laut Justizbehörden hatte der Designer und Modeschöpfer Harald Glööckler ein Bemalen der Fahrzeuge geplant. Mit dem Verfahren selbst habe Glööckler aber nichts zu tun - gegen ihn gebe es keinen Vorwurf. Für den Prozess gegen den Importeur ist ein Verhandlungstag angesetzt.

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