Herzlicher Moment zwischen Prinzessin Kate und Prinzessin Anne

Prinzessin Anne musste beim Commonwealth Day auf den traditionellen Wangenkuss bei der Begrüßung von Prinzessin Kate verzichten. Schuld war deren imposante Hutkrempe. Die beiden Frauen nahmen es mit Humor.
von  (ncz/spot)
Prinzessin Kate und Prinzessin Anne konnten über ihre missratene Begrüßung nur lachen.
Prinzessin Kate und Prinzessin Anne konnten über ihre missratene Begrüßung nur lachen. © ddp/Aaron Chown/PA Wire

Am Montag versammelte sich die Royal Family in der Westminster Abbey in London, um den jährlichen Gottesdienst zum Commonwealth Day zu begehen. Dabei sorgte vor allem ein kleiner Moment zwischen Prinzessin Kate (44) und Prinzessin Anne (75) für Aufsehen.

Ein Gruß ohne Kuss

Laut Medienberichten verzichteten die beiden Royals bei der Begrüßung auf den traditionellen Kuss auf die Wange. Grund dafür war aber nicht etwa ein Zerwürfnis, sondern vielmehr die beeindruckende Kopfbedeckung der Prinzessin von Wales. Wie die "Daily Mail" berichtet, war Annes Verzicht auf den Wangenkuss schlichtweg eine praktische Entscheidung, um nicht mit der ausladenden Hutkrempe von Kate zu kollidieren. Stattdessen schienen die beiden Frauen über die Situation zu scherzen - auf Fotos sind sie herzlich miteinander lachend zu sehen.

Andere Begrüßungen innerhalb der Familie verliefen hingegen nach dem gewohnten Muster aus formeller Etikette und familiärer Zuneigung: Prinzessin Kate begrüßte König Charles III. (77) sowohl mit einem herzlichen Kuss als auch mit einem tiefen Knicks, womit sie dem Monarchen ihren Respekt zollte. Prinz William (43) begrüßte seinen Vater als Erster mit Küssen auf beide Wangen, bevor er sich ebenso herzlich Königin Camilla (78) zuwandte. Auch Kate grüßte Camilla mit der im Protokoll vorgesehenen Kombination aus Kuss und Knicks.

Der Commonwealth Day wird jährlich am zweiten Montag im März begangen, um die Gemeinschaft der 56 Mitgliedstaaten zu feiern, die größtenteils ehemalige Gebiete des Britischen Weltreichs sind. Der Tag dient dazu, die gemeinsamen Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sowie die kulturelle Vielfalt der rund 2,5 Milliarden Bürger weltweit zu würdigen. Dieses Jahr war der Auftritt für die Royal Family auch von Protesten rund um die Causa Andrew geprägt.

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