Heino über Begegnung mit Papst Leo XIV.: "Bedeutet mir unendlich viel"
Eine Woche ist es her, dass Heino (87) einen der bedeutendsten Momente seines Lebens genießen konnte. Der Sänger durfte Papst Leo XIV. (70) persönlich treffen - bei einer Privataudienz in den heiligen Hallen des Vatikans. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Das Kirchenoberhaupt empfing demnach den deutschen Künstler in seiner Privatbibliothek im Apostolischen Palast und sprach ein Fürbittgebet für ihn.
Der Zeitung schilderte Heino, der zuletzt aufgrund einer Grippe Konzerte verschieben musste und mittlerweile wieder genesen ist, seine Gefühle nach dem Aufeinandertreffen: "Die Begegnung mit Papst Leo XIV. hat mich tief bewegt und bedeutet mir unendlich viel." Es sei "eine Sternstunde meines Lebens" gewesen. Den Pontifex bezeichnete er als "das freundliche Gesicht der Kirche und ein Mann des Friedens".
Manager ebnete den Weg in den Vatikan
Dass es überhaupt zu diesem außergewöhnlichen Treffen kam, verdankt Heino seinem Manager Helmut Werner (41), der ihn auch nach Rom begleitete. Werner hatte vor einigen Monaten einen persönlichen Brief an den Papst verfasst. Darin schilderte er Heinos innigen Wunsch, das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche einmal persönlich kennenzulernen.
Die Antwort aus dem Vatikan erreichte den Sänger kurz vor Weihnachten - und sorgte für einen emotionalen Moment. "Als ich die Einladung einen Tag vor Heiligabend bekam, sind mir die Tränen gekommen", erinnerte sich Heino im Gespräch mit "Bild". Das Kirchenoberhaupt begrüßte seine Gäste auf Deutsch und drückte seine Freude über den Besuch aus. Während der Audienz berichtete Heino dem Papst von seinem musikalischen Wirken im kirchlichen Rahmen. Sein Manager übersetzte Heinos Worte ins Englische.
Als Gastgeschenk hatte Heino eine besondere Gabe mitgebracht: eine Goldene Schallplatte seines Albums "Frieden auf Ewigkeit". Die Gravur darauf lautete "Hoffnungsträger Papst Leo XIV". Der Heilige Vater bedankte sich herzlich und überreichte dem Sänger im Gegenzug einen geweihten Rosenkranz mit silbernem Kreuz.
Das Gespräch nahm auch persönliche Züge an. Heino öffnete sich gegenüber dem Papst und sprach über den Verlust seiner geliebten Frau Hannelore. Sein Glaube habe ihm in dieser schweren Zeit Kraft gegeben, vertraute er dem Kirchenoberhaupt an.
Dass seine Hannelore diesen historischen Moment nicht mehr miterleben konnte, erfülle ihn mit Wehmut, gestand der Schlagerstar. Doch er sei sich sicher: "Sie hat ganz sicher von oben zugeschaut." Heinos Ehefrau Hannelore Kramm war am 8. November 2023 in Kitzbühel verstorben.
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