Harry und Meghan: Oprah-Interview löst Schockwellen aus

Das Oprah-Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan ist für die britischen Royals wohl schlimmer als zuvor erwartet. Darüber sind sich die britischen Medien großenteils einig.
| (wue/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1 Kommentar Artikel empfehlen
Die britische Presse spricht davon, dass Harrys und Meghans Interview "Schockwellen" ausgelöst hat
Die britische Presse spricht davon, dass Harrys und Meghans Interview "Schockwellen" ausgelöst hat © Lorna Roberts/Shutterstock.com

Das Interview von Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) mit US-Talklegende Oprah Winfrey (67, "Was ich vom Leben gelernt habe") ist eingeschlagen wie eine Bombe. Harry erzählte etwa, dass er "ein Gefangener" gewesen sei, bis er Herzogin Meghan (39) traf und das Verhältnis zu seinem Vater Prinz Charles (72) zerrüttet sei. Meghan sprach unterdessen unter anderem davon, dass sie mit Selbstmordgedanken zu kämpfen hatte. Die britische Presse glaubt, dass das Gespräch für die britischen Royals weitreichende Folgen haben könnte.

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

"Es ist schlimmer gekommen"

"Was auch immer die Königsfamilie von diesem Interview erwartet hat, es ist schlimmer gekommen", erklärt Valentine Low etwa in der Tageszeitung "The Times". In dem Interview sei ein "verletzliches Paar" zu sehen gewesen, das sich gefangen in seinen Rollen gefühlt habe - und von der Familie ungeschützt.

Chris Ship von ITV News glaubt, dass besonders eine Anschuldigung des Paares noch für Aufsehen sorgen wird. Demnach habe es in der Familie vor der Geburt des kleinen Archie (1) Diskussionen über die Hautfarbe von Harrys und Meghans erstem Baby gegeben. Wer daran beteiligt gewesen sein soll, ist nicht klar.

"Der Palast wird sich mit ernsten Fragen auseinander setzen müssen", schreibt Ship unter anderem bei Twitter. Das sieht auch BBC-Royal-Korrespondent Jonny Dymond so: "Die Anschuldigung [...] ist eine verheerende." Dieser Vorwurf befinde sich für den Palast im GAU-Bereich. Für die Königsfamilie sei es schrecklich, sich mit einem derartigen Vorwurf befassen zu müssen. Auch Martin Farrer schreibt im "Guardian" von dieser "erstaunlichen Anschuldigung, die Schockwellen durch die Institution senden wird".

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

In "The Independent" erklärt Holly Baxter, dass sich das Interview für sie wie "Harrys Rache" angefühlt habe. Bei dem Gespräch habe es sich auf geradezu "sanfte" Weise um "verheerendes Fernsehen" gehandelt. Für all jene, die noch die Bilder Prinz Harrys und seines Bruders Prinz William (38) auf der Beerdigung ihrer 1997 verstorbenen Mutter Diana im Kopf hätten, sei es in manchen Punkten kathartisch gewesen.

Es gibt auch Kritik an Meghan und Harry

Doch auch Kritik an den Interviewten wurde laut - besonders von Seiten Piers Morgans (55). Der britische Autor und Reporter gilt seit geraumer Zeit als ausgesprochener Gegner Meghans. Unter anderem bei Twitter bezeichnete er das Interview als "absolut schändlichen Verrat an der Queen und der Königsfamilie".

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 1  Kommentar – mitdiskutieren Artikel empfehlen
1 Kommentar
Artikel kommentieren