Große Empörung: Gottesdienst mit König Charles fliegt aus dem TV

Die Empörung ist groß: Die BBC wird den jährlichen Commonwealth-Day-Gottesdienst der königlichen Familie nicht übertragen. Dieses Jahr sind König Charles und Prinz William dabei.
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König Charles und Königin Camilla 2025 in der Westminster Abbey.
König Charles und Königin Camilla 2025 in der Westminster Abbey. © imago/Spotlight Royal / James Whatling

Die BBC hat die Live-Übertragung des Commonwealth-Day-Gottesdienstes gestrichen. Der "Sun" zufolge wird stattdessen am 9. März eine Folge der Lifestyle-Immobilien-Show "Escape to the Country" zu sehen sein. Die Commonwealth-Day-Veranstaltung aus der Westminster Abbey wird dem Bericht zufolge wegen "Budgetkürzungen" nicht live gezeigt. Die BBC will aber über ihre Plattformen über das Event berichten.

Dass die Übertragung des Gottesdienstes, bei dem traditionell hochrangige Mitglieder der königlichen Familie anwesend sind, aus dem Programm fliegt, sorgt bereits für reichlich Wirbel. Royal-Expertin Ingrid Seward sagte laut der "Sun": "Das ist eine lächerliche und schlimme Entscheidung. Die BBC macht das schon seit Jahren, und es ist der wichtigste Termin im Kalender, um das Commonwealth zu feiern."

Sie fügte hinzu: "Wenn selbst die BBC es trotz der enormen kulturellen Bedeutung für die Mitgliedstaaten und die Monarchie nicht für würdig hält, darüber zu berichten und zu feiern, dann könnte das Commonwealth mit jedem Jahr mehr und mehr in die Bedeutungslosigkeit versinken." Die Feier zum Commonwealth Day wird seit 1989 jedes Jahr live im Fernsehen übertragen.

König Charles und Prinz William haben sich angekündigt

In diesem Jahr werden britischen Medienberichten zufolge Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) gemeinsam mit König Charles (77) und Königin Camilla (78) an der Zeremonie teilnehmen. Auch Prinzessin Anne (75) soll dabei sein. 1.800 Gäste werden erwartet.

Die Veranstaltung ist das bislang prominenteste Event der königlichen Familie seit der Festnahme von König Charles' Bruder Andrew Mountbatten-Windsor (66) im Februar. Ihm wird Fehlverhalten im öffentlichen Amt vorgeworfen. Die Behörden untersuchen den Verdacht, dass er während seiner Zeit als Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) geteilt haben könnte. Nach elf Stunden wurde Andrew wieder entlassen, doch die Ermittlungen dauern an.

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