Sorge um Familienmitglied: "Rosenheim-Cops"-Star zieht Konsequenzen

Es sind nicht mehr viele Stars der ersten Stunde bei "Die Rosenheim-Cops" dabei: Nachdem Marisa Burger alias "Miriam Stockl" das TV-Kommissariat verlassen hat, halten nur noch die Schauspieler Max Müller und Karin Thaler die Stellung. Doch ausgerechnet der "Michi Mohr"-Darsteller verkündet nun, in der neuen Staffel seltener aufzutreten. Die AZ weiß, was dahintersteckt.
Sorge um seine Mutter: Max Müller zieht Konsequenzen
Mit "Stark, weil ich stark sein musste" hat Karin Thaler kürzlich ihre Autobiografie veröffentlicht. Am Samstagabend (11. April) las sie in der Rosenheimer Buchhandlung Thalia daraus vor. Zu Gast war auch Max Müller, der seine "Rosenheim-Cops"-Kollegin tatkräftig unterstützte. "Ich habe die Karin Thaler wirklich in mein Herz geschlossen und das seit 26 Jahren", erzählte der Schauspieler der AZ vor Ort. "Wir sind beide von Anbeginn an dabei."
Auch in der 26. Staffel, die aktuell produziert wird und deren Ausstrahlung voraussichtlich im Herbst 2026 startet, sind die beiden dabei. Aber Max Müller wird als "Michi Mohr" nicht mehr so oft zu sehen sein wie bisher. Auf eigenen Wunsch tritt Müller kürzer. Das hat einen ernsten Hintergrund, wie er verriet: "Da ich nicht weiß, wie es mit meiner 87-jährigen Mama Mathilde weitergeht, drehe ich jetzt knapp ein Drittel weniger als zuvor."

Weniger "Michi Mohr" in neuen Folgen "Die Rosenheim-Cops"
Die Mutter des TV-Stars lebt inzwischen in einem Heim nahe Wien. Die neue, drehfreie Zeit will Max Müller daher unbedingt mit ihr verbringen. "Ich spüre, dass sie mich jetzt verstärkt braucht", betonte er im AZ-Gespräch. "Die verbale Kommunikation wird langsamer und weniger, wir schweigen mehr, ich halte sie mehr in meinen Armen." Trotz der ernsten Situation sieht der Schauspieler darin eine positive Seite: "Für jemand Ungeduldigen wie mich, der auch sehr schnell spricht, ist das eine gute Übung."
Was bedeutet das für die neuen Folgen von "Die Rosenheim-Cops"? Wird der neue Drehplan von Max Müller auch Auswirkungen auf seine Bildschirmzeit haben? Seine Abwesenheit könnte unter Umständen gar nicht auffallen. "Der Zuschauer bekommt es kaum mit, da immer wieder Telefonate eingeblendet werden", verrät Müller. Damit kann "Michi Mohr" noch immer ein großer Teil einer Episode bleiben, ohne wirklich vor Ort dabei zu sein.