Er zieht in die Heimat: Ob die Briten noch Lust auf Prinz Harry haben?

Prinz Harry möchte mit seiner Familie zurück in seine Heimat ziehen. Dort könnte den Sohn von König Charles III. allerdings eine recht angespannte Lage erwarten.
von  (wue/spot)
Prinz Harry soll mit seiner Familie noch im August zurück nach Großbritannien ziehen.
Prinz Harry soll mit seiner Familie noch im August zurück nach Großbritannien ziehen. © imago images/ZUMA Press Wire/Tayfun Salci

Wenn Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) zurück ins Vereinigte Königreich ziehen, dürfen sie dort wohl keinen allzu warmen Empfang erwarten. Das glauben zumindest mehrere Experten. Auch die Umfragewerte in Sachen Beliebtheit waren zuletzt im Keller.

Nachdem britische Medien übereinstimmend berichtet haben, dass die kleine Familie wohl noch in diesem Monat aus den USA zurück nach Großbritannien zieht, erwarten ein PR-Experte und ein ehemaliger Royal-Korrespondent offenbar weitreichende Komplikationen.

Laut dem PR-Berater Mark Borkowski sollten sich der Prinz und die Herzogin darauf einstellen, "eine gehörige Portion Demut" an den Tag zu legen, wie er der "Daily Mail" erklärt. Ihm zufolge sei es offensichtlich, dass den beiden in den USA die Luft ausgegangen sei, "daher müssen sie nun sehr vorsichtig vorgehen, wenn es darum geht, sich wieder in die britische Gesellschaft zu integrieren". Das Paar müsse seine "Marke" finden und "kleine, vorsichtige Schritte" machen, um diese zu etablieren.

"Zwei rivalisierende Höfe"

Peter Hunt, ehemaliger BBC-Korrespondent, warnt unterdessen besonders vor der Situation mit Prinz William (44). Nach dem Umzug von Harry und Meghan nach Nordamerika im Jahr 2020 vertiefte sich ein Riss zwischen dem Paar und den Royals unter anderem durch Anschuldigungen in einem Interview mit Oprah Winfrey (72) und später durch Harrys Memoiren "Reserve". Während immer wieder davon berichtet wird, dass Harry und sein Vater, König Charles III. (77), sich wohl langsam wieder näherkommen, gilt die Beziehung des Prinzen zu seinem älteren Bruder William weiterhin als gelinde gesagt unterkühlt.

"Langfristig eröffnet die Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien die Aussicht auf zwei rivalisierende Höfe: den von William und den von Harry", glaubt Hunt. So werde Harry sich wohl kurzfristig weiter seinem Vater annähern können, während die räumliche Nähe es William erschweren könnte, einer Versöhnung aus dem Weg zu gehen. Hunt glaubt, dass die Rückkehr Harrys seinen Bruder geradezu in Rage versetzt haben dürfte.

Die Öffentlichkeit hält wenig von Harry und Meghan

In einer erst Ende Juli veröffentlichten Erhebung der Meinungsforschungsplattform YouGov kommen vor allem William und dessen Ehefrau, Prinzessin Kate (44), sehr gut davon. 76 Prozent äußern eine positive Meinung über William, 74 Prozent über Kate. Sein Bruder und dessen Gattin sind hingegen am unteren Ende der Skala zu finden. Harry sehen ganze 33 Prozent positiv, Meghan sogar nur 22 Prozent. Bei Harry gibt es zumindest einen leichten Aufwärtstrend zu verzeichnen. Im Gegensatz zum Mai 2025 sehen ihn sechs Prozent mehr in einem positiven Licht, während ihn fünf Prozent weniger (insgesamt 58 Prozent) negativ betrachten.

Die Boulevardzeitung hat aktuell auch bei ihren Leserinnen und Lesern nachgefragt. Jene stehen der Rückkehr der Sussexes eindeutig negativ gegenüber. Zum Zeitpunkt des Abrufs der nicht repräsentativen Umfrage antworten etwas mehr als 1.750 Personen mit einem "Ja" auf die Frage, ob sie sich darüber freuen, dass das Paar in das Vereinigte Königreich zieht. Fast 19.700 Stimmen entfallen auf ein "Nein".

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