Ende der Meinungsfreiheit? Monika Gruber widerspricht deutlich
Monika Gruber (54) ist für ihre offenen Worte bekannt und erntet für ihre gesellschaftskritischen Äußerungen ähnlich viel Zuspruch wie Gegenwind. Klar ist aber: Die Gruberin lässt sich nicht den Mund verbieten. Von der verbreiteten Annahme, man könne heutzutage seine Meinung nicht mehr frei äußern, hält sie daher wenig. Und sie erklärt auch, warum offene Worte so wichtig sind wie nie.
Monika Gruber fordert: "Haut's öfter mal einen raus"
Politische Korrektheit und Cancel Culture werden häufig als Gründe dafür genannt, heutzutage in der Meinungsfreiheit eingeschränkt zu sein. In ihrem Podcast "Die Gruaberin" kommt auch Monika Gruber auf diese verbreitete Annahme zu sprechen, denn sie höre in ihrem Umfeld ganz oft den Satz: "Das darf man bei uns nicht mehr sagen."
Die Gruberin widerspricht! Zu dieser Haltung hat die 54-Jährige eine klare Einstellung: "Du darfst alles sagen, du musst halt mit Gegenwind rechen. Dürfen tust du es – und du MUSST es auch meines Erachtens sagen." Sie rät verunsicherten Bürgern sogar: "Haut's doch öfter mal einen raus! Na und, dann schaut das Gegenüber vielleicht halt mal ein bisserl deppert."

Sorge um Gesellschaft: Monika Gruber wünscht sich Diskurs
Denn die Gruberin erkenne in der Thematik ein größeres soziales Problem: "Wenn wir uns immer nur ins Private zurückziehen, nur schauen, in welcher Runde ich was sagen darf, weil da ist es ungefährlich, da hat es keinerlei soziale Konsequenzen... Was ist das für eine Gesellschaft, die den Diskurs vermeidet?", sorgt sich die Kabarettistin.
Obwohl sie vielen Entwicklungen kritisch gegenübersteht, kann sich Monika Gruber aber nicht vorstellen, eines Tages auszuwandern. Denn sie erklärt in ihrem Podcast, sich als eine Art "Sprachrohr" für die Menschen in ihrer Heimat zu verstehen, denen sie mit ihren Äußerungen aus der Seele spricht. "Und wenn das weg ist, wird's zag", so die 54-Jährige.
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