Dose gegen Schampus: Prosecco-Kampf in München

Das Münchner Landgericht muss nun im Prosecco-Streit entscheiden. Paris Hilton wird es egal sein, sie hat ihr Honorar schließlich schon vor zehn Jahren eingestrichen.
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Zehn Jahre ist es her, dass Paris Hilton auf der Wiesn warb.
dpa Zehn Jahre ist es her, dass Paris Hilton auf der Wiesn warb.

München - Knapp zehn Jahre ist es her – und doch werden es viele noch mehr oder weniger prickelnd in Erinnerung haben: 2006 machte sich Party-Girl und Hotel-Erbin Paris Hilton nach München auf, um hier zur Wiesn-Zeit für den Dosen-Prosecco „Rich“ des Tiroler Unternehmers Günther Aloys zu trommeln. Die große PR-Sause auf dem Oktoberfest konnte die damalige Wiesn-Chefin Gabi Weishäupl verhindern.

Getrommelt und gesüffelt wurde trotzdem aufmerksamkeitswirksam. Jetzt, viele Dosen später, wird gekämpft. Zwischen dem „Rich“-Erfinder und dem französischen Champagner-Hersteller MHCS eskaliert ein Streit um Markenrechte.

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Denn von der Edel-Brause Veuve Clicquot gibt’s eine Sorte, die auch „Rich“ heißt. Aloys wirft MHCS vor, den Glamour-Effekt seiner Marke auszunutzen: „Es besteht große Verwechslungsgefahr. Originär war es die Rich AG, die die Markenrechte besaß und wir sehen, dass MHCS eine Markenrechtsverletzung billigend in Kauf zu nehmen scheint.“ Jetzt soll das Münchner Landgericht entscheiden.

Aloys’ Anwalt: „Wir setzen darauf, dass das Gericht dem französischen Konzern klare Grenzen setzt.“

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