Dorothee Bär: Meine Kinder haben mich als Politikerin verbessert

Seit 2006 ist Digital-Staatsministerin Dorothee Bär mit ihrem Ehemann Oliver verheiratet. Die beiden haben drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn. Jetzt spricht die 41-Jährige auch über ihr Privatleben.
| AZ, dpa
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Dorothee und Oliver Bär bei den Bayreuther Festspielen 2019.
dpa/Daniel Karmann Dorothee und Oliver Bär bei den Bayreuther Festspielen 2019.

Seit 2006 ist Digital-Staatsministerin Dorothee Bär mit ihrem Ehemann Oliver (Beruf: Landrat in Hof) verheiratet. Die beiden haben drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn. Jetzt spricht die 41-Jährige auch über ihr Privatleben.

Dorothee Bär (CSU) glaubt, dass ihre Kinder sie zu einer besseren Politikerin gemacht haben. "Als Mutter habe ich gelernt, viel schneller Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden", sagte die 41-Jährige der "Bild am Sonntag". Sie setze jetzt die Zeit viel gezielter ein und rege sich auch nicht über alles auf, erläuterte die dreifache Mutter. "Ich würde auch behaupten, dass Sitzungen, die von Müttern geleitet werden, kürzer sind, als wenn Männer den Hut auf haben." Den Müttern gehe es eben mehr um die Sache als um Personalpolitik, meinte Bär.

Dorothee Bär und Mann Oliver sind seit 13 Jahren verheiratet

Abseits der politischen Laufstege in Berlin und München lebt die 41-Jährige mit ihrer Familie in einem Mehrgenerationenhaus bei Bamberg."Aktuell ist mein Coolness-Faktor ganz weit oben. Ich hatte neulich einen Termin mit der deutschen Rapperin Shirin David", sagt Bär über ihre drei Kinder (geboren 2006, 2011 und 2012). Ihre Arbeit in Berlin bringt Trennungsschmerz mit - für beide Seiten. Sie vermisse ihre Kinder oft, glaube aber "dass ich meine Kinder fast mehr vermisse, als sie mich". Laut ihrer ältesten Tochter hat die CSU-Politikerin allerdings "null Selfie-Kompetenz".

Dorothee Bär wohnt in Bamburg

Auch wenn es die Arbeit mitbringt, dass die Mutter manchmal nicht da ist, als "Teilzeit-Mama" sieht sich Dorothee Bär keinesfalls: "Um es ganz klar zu sagen: Ich bin keine Teilzeit-Mama." Niemand sei das. Im Notfall könne sie dank schneller ICE-Anbindung innerhalb kurzer Zeit nach Hause kommen - außerhalb der Sitzungswochen könne sie außerdem "auch mal an einem Tag hin- und herfahren".

Sind Mama und Papa nicht daheim, kümmern sich die Großeltern um ihre drei Kinder. Für Bär keine Selbstverständlichkeit - sie befinde sich da in einer "privilegierten Situation". Dabei setzt die Ministerin auf eine klare Kommunikation mit den eigenen Eltern. So stellt sie sicher, dass auch Oma und Opa die Regeln zu Medienkonsum oder gesunder Ernährung einhalten - zumindest in großelterlich-freiheitlichem Rahmen: "Großeltern haben ja einen ganz eigenen Status und ebenso eigene Vorstellungen." Für Bär steht fest: "Großeltern sind das Schönste für Kinder."

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