Der Graf: Tod seiner Eltern hat ihm "den Boden weggerissen"

Unheilig-Sänger Der Graf hat innerhalb von nur drei Monaten sowohl Vater als auch Mutter verloren. Jetzt spricht er erstmals über die schwerste Zeit seines Lebens und darüber, wie die Musik ihn gerettet hat.
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Der Graf verlor Vater und Sohn innerhalb nur weniger Monate.
Der Graf verlor Vater und Sohn innerhalb nur weniger Monate. © Erik Weiss

Unheilig-Sänger Der Graf (56) hat innerhalb von nur drei Monaten sowohl seinen Vater als auch seine Mutter verloren. Gegenüber der "Bild"-Zeitung äußert er sich nun erstmals dazu. Sein Vater starb bereits Ende 2025, seine Mutter folgte ihm dann nur wenige Wochen später. "Während unserer letzten Tour im Dezember ist mein Papa verstorben. Als dann Anfang des Jahres die Nachricht kam, dass meine Mama nicht mehr lange leben wird, hat mir das den Boden unter den Füßen weggerissen", sagt jetzt Der Graf.

Trotz des Verlusts absolvierte er weiterhin Konzerte und Auftritte. Den Tod seines Vaters habe er so zu verarbeiten versucht. Von ihm konnte er sich nicht verabschieden: "Das ging so schnell, damit hatte keiner gerechnet." Bereits im November hatte Der Graf seiner Mutter ein musikalisches Denkmal gesetzt. Der Song "Mein Löwe", veröffentlicht im November 2025, ist ihr gewidmet. "Der Titel bezieht sich auf ihr Sternzeichen Löwe und darauf, dass sie für mich immer wie ein Löwe gekämpft hat. Fürsorglich, stark und unerschütterlich", erklärt er gegenüber der "Bild". Den Text habe er "unter Tränen geschrieben" und seine Gefühle bewusst ungefiltert gelassen: "Es war mir wichtig, mir den Text wirklich von der Seele zu schreiben."

"Sing meinen Song" als Kraftquelle

Die Nachricht über den bevorstehenden Tod seiner Mutter erreichte Den Grafen kurz vor den Dreharbeiten zur VOX-Sendung "Sing meinen Song", die im Februar in Südafrika aufgezeichnet wurde. Zunächst sagte er seine Teilnahme ab. Erst nach Unterstützung durch seine Familie und dem Entgegenkommen des Produktionsteams entschloss er sich doch zur Teilnahme. "Heute weiß ich: Ohne die Musik und diese Sendung hätte ich den Verlust meiner Eltern nicht so schnell verkraftet."

In der Woche vor seinem Abflug besuchte er seine Mutter noch einmal, um sich zu verabschieden. "Ich bin zu ihr gegangen, um mich bei ihr für alles zu bedanken und ihr Lebewohl zu sagen - im Gefühl, dass es vielleicht das letzte Mal ist." Ihre Reaktion: "Du sagst aber jetzt nichts ab, oder?" Am Tag vor seinem Abflug starb sie. Der Graf sagt dazu: "Typisch Mama! Sie regelt immer noch die Dinge für mich."

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