Corona-Regeln missachtet: Produktionsfirma feuert "Köln 50667"-Darstellerin

Party machen trotz Corona-Quarantäne? Das sehen Arbeitgeber gar nicht gerne. Auch RTL hat jetzt Konsequenzen gezogen – im Fall von Paulina Ljubas von "Köln 50667".
| Agnes Kohtz
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Paulina Ljubas wird nicht mehr vor die "Köln 50667"-Kameras zurückkehren.
Paulina Ljubas wird nicht mehr vor die "Köln 50667"-Kameras zurückkehren. © Paul Küster (RTLZWEI / Paul Küster)

Paulina Ljubas ist "Köln 50667"-Zuschauern seit rund einem Jahr besser als Stella Freis bekannt. Wie die Produktionsfirma "Filmpool" jetzt der "Bild" bestätigte, wurde die Schauspielerin jedoch fristlos entlassen.

Der 23-Jährigen wird "arbeitsrechtliches Fehlverhalten" vorgeworfen. Der Grund: In einem Video, welches in sozialen Netzwerken verbreitet wurde, war sie bei Dreharbeiten zur Single von Henrik Stoltenberg (24, "Love Island") zu sehen. Dabei machte sie mit anderen Personen offensichtlich ohne Maske oder Mindestabstand Party. 

Party trotz Corona-Quarantäne

Das gravierende Problem bei diesen Szenen: Ljubas befand sich zu dem Zeitpunkt eigentlich in von "Filmpool" verordneter Corona-Quarantäne, da sie und weitere 15 Kollegen direkten Kontakt zu positiv getesteten Kollegen hatte.

"Wenn jemand durch mutwilliges Fehlverhalten im Hinblick auf Corona-Schutzmaßnahmen unser gesamtes Team und die Produktionssicherheit gefährdet, dann hat das natürlich Konsequenzen. Dieses Handeln schützt unsere Mitarbeiter vor und hinter der Kamera und sichert letztlich den Fortlauf der Produktion", schildert "Filmpool"-Sprecher Felix Wesseler die Lage der "Bild".

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Die Dreharbeiten zu "Köln 50667" wurden mittlerweile ohne die in Quarantäne befindlichen Mitarbeiter wieder aufgenommen.

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