Comeback von Serena Williams: Familie jubelt trotz Niederlage

Serena Williams ist bei ihrem Einzel-Comeback in Wimbledon schon in Runde eins gescheitert. Doch während die Tennis-Legende auf dem Centre Court kämpfte, fieberte in der Loge ihre Familie mit: Ehemann Alexis Ohanian, die Töchter Olympia und Adira sowie Schwester Venus jubelten mit.
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Ehemann Alexis Ohanian sowie die Töchter Adira und Olympia (re.) verfolgen das Comeback von Serena Williams.
Ehemann Alexis Ohanian sowie die Töchter Adira und Olympia (re.) verfolgen das Comeback von Serena Williams. © imago/i Images / Stephen Lock / i-Images

Das Einzel-Comeback von Serena Williams (44) in Wimbledon hat nur eine Runde gedauert. Gegen die 24 Jahre jüngere Australierin Maya Joint (20) verlor die siebenmalige Turniersiegerin nach 2:22 Stunden mit 3:6, 7:6 (8:6), 3:6 am Dienstagabend. Für Unterstützung sorgte dabei aber ihre Familie: In der Spielerloge verfolgten Ehemann Alexis Ohanian (43), die beiden Töchter und Schwester Venus die Partie.

Ehemann Ohanian verfolgte jeden Ballwechsel intensiv und applaudierte - an seiner Seite die gemeinsamen Töchter Olympia (8) und Adira (2). Die beiden Mädchen strahlten, während sie ihrer Mutter zusahen. Für die kleine Adira war es überhaupt das erste Mal, dass sie Serena Williams in einem Einzel erlebte, die vor der Wimbledon-Partie eine rund vierjährige Pause einlegte. Dass die Kinder Schulferien hatten und somit in London dabei sein konnten, war für Williams sogar ein Antrieb für die Rückkehr gewesen, wie sie im Vorfeld in einem Interview erklärt hatte.

Venus hält den Moment mit dem Handy fest

Auch ihre Schwester Venus Williams (46) feuerte ihre jüngere Schwester bei jedem Punkt an. Den Augenblick, in dem Serena unter tosendem Applaus den Centre Court betrat, hielt sie sogar mit ihrem Smartphone fest, wie TV-Bilder beweisen. Rund 15.000 Zuschauer erhoben sich zudem beim Einlaufen zu stehenden Ovationen, einige hielten Willkommensschilder in die Höhe.

Sportlich aber setzte sich die Jugend durch. Joint, die Nummer 87 der Weltrangliste, ließ sich von der besonderen Kulisse nicht einschüchtern. Zwar rettete sich Williams im zweiten Satz noch in den Tiebreak und wehrte dort einen Matchball ab und gewann schlussendlich diesen, doch im dritten Durchgang machte sich die konditionelle Überlegenheit der Australierin bemerkbar.

Ganz vorbei ist Wimbledon mit Williams damit aber noch nicht. Am Donnerstag will sie im Doppel an der Seite ihrer Schwester Venus antreten. Gemeinsam bilden die beiden das erfolgreichste Doppel der jüngeren Tennisgeschichte: 14 Grand-Slam-Titel haben sie gemeinsam geholt, darunter sechs in Wimbledon.

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